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Einblicke in EU-Arbeit: Laakirchner Gemeinderat zieht positives Fazit nach Brüssel-Reise

Barbara Gröstlinger, 09.06.2026 10:00

LAAKIRCHEN/BRÜSSEL. Umfassende Einblicke in die Arbeit der EU-Institutionen sowie in Österreichs Rolle innerhalb der europäischen Gemeinschaft standen im Mittelpunkt einer vom Bundeskanzleramt organisierten Reise für Europa-Gemeinderäte. Mit dabei war auch Kurt Landertshammer (SPÖ) aus Laakirchen.

  1 / 2   Abgeordnete des Europäischen Parlament (MEP) Hannes Heide (SPÖ) und Kurt Landertshammer (SPÖ) im Plenarsaal (Foto: LAN/privat)

Das Programm bot den Austausch mit europäischen Experten und politischen Entscheidungsträgern. Gespräche fanden unter anderem mit dem österreichischen EU-Kommissar Magnus Brunner (ÖVP), Vertretern der Ständigen Vertretung Österreichs in Brüssel sowie mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments statt. Besonders erfreulich für Landertshammer war das Treffen mit dem Europaabgeordneten Hannes Heide (SPÖ) aus dem Salzkammergut.

Abläufe innerhalb der EU

Neben den politischen Gesprächen standen auch Hintergrundinformationen zu den Abläufen innerhalb der EU im Fokus. „Das Verständnis für die europäischen Zusammenhänge ist deutlich gewachsen“, so Landertshammer.

Der Laakirchner selbst hat im Außendienst der Papierindustrie regelmäßig europaweiten Kontakt. Dies habe seinen Blick für grenzüberschreitende Zusammenarbeit geschärft und zeigt, wie eng wirtschaftliche Prozesse innerhalb Europas miteinander verflochten sind.

Praktische Vorteile

Besonders hebt er die praktischen Vorteile der Europäischen Union hervor: „Unkomplizierte Reisen ohne aufwendige Grenzkontrollen, einheitliche Rahmenbedingungen im Geschäftsalltag und Erreichbarkeit im Ausland – etwa durch Roaming – sind im Berufsleben längst selbstverständlich geworden.“ Diese Faktoren seien nicht nur Erleichterungen im Alltag, sondern auch ein bedeutender Standortvorteil für Unternehmen.

Positives Fazit

Für Landertshammer ist die Europäische Union daher „zusammenfassend eine 30-jährige Erfolgsgeschichte“. Auch politisch zieht er ein positives Fazit: „Vor allem die weitgehend überparteiliche Zusammenarbeit in Brüssel hat mich sehr überrascht – davon können wir uns auf Gemeindeebene einiges abschauen.“


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