Minister Hattmannsdorfer hörte am Wolfgangsee auf die Sorgen der Betriebe
ST. WOLFGANG. Bürokratieabbau, Fachkräfte und Tourismus standen im Mittelpunkt eines Treffens von Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer mit Unternehmern am Wolfgangsee.

Wie können Betriebe entlastet und der Wirtschaftsstandort gestärkt werden? Diese Fragen standen bei einem Treffen von Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer mit Unternehmern aus den drei Wolfgangseegemeinden im Mittelpunkt. In St. Wolfgang nutzten zahlreiche Vertreter der regionalen Wirtschaft die Gelegenheit zum direkten Austausch mit dem Minister.
Direkter Draht zur Wirtschaft
Initiiert wurde das Treffen von den Wirtschaftsbund-Ortsgruppen aus Strobl, St. Gilgen und St. Wolfgang. Die Obleute Georg Eisl, Stefan Gassner und Arno Perfaller wollten damit sicherstellen, dass die Anliegen der heimischen Betriebe unmittelbar an die Bundespolitik herangetragen werden.
Für die Unternehmer bot sich die Möglichkeit, Herausforderungen und Verbesserungsvorschläge direkt anzusprechen. Themen waren unter anderem die Tourismuswirtschaft, die Situation im Baugewerbe sowie neue Ansätze bei der Ausbildung und bei Lehrberufen.
Anregungen für Wien
Hattmannsdorfer bezeichnete sich bei dem Treffen als „Wolfgang-Botschafter“ und betonte die besondere Bedeutung der Region. Die Vorschläge und Erfahrungen aus der Praxis seien wertvolle Impulse für politische Entscheidungen auf Bundesebene.
Positiv aufgenommen wurden von den anwesenden Unternehmern insbesondere die angekündigte Senkung der Lohnnebenkosten sowie geplante Vereinfachungen bei Genehmigungs- und Verwaltungsverfahren. Diese Maßnahmen sollen Unternehmen künftig entlasten und Investitionen erleichtern.


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