Miba eröffnet neue Ausbildungsstätte Base27 in Laakirchen
LAAKIRCHEN. Rund 13 Millionen Euro investierte die Miba in den vergangenen Monaten in die neue Aus- und Weiterbildungsstätte für Lehrlinge und Fachkräfte in Laakirchen. Nun wurde die Base27 feierlich eröffnet.

Miba-Vorstandsvorsitzender F. Peter Mitterbauer spricht von einem „freudvollen Tag“: Die neue Aus- und Weiterbildungsstätte Base27 in Laakirchen wurde offiziell eröffnet – ein Ort, „an dem Zukunft nicht nur gelernt, sondern auch entstehen soll“, so der Vorstandsvorsitzende.
Insgesamt wurden rund 13 Millionen Euro in das Zukunftsprojekt investiert. Es ist Teil des Miba Campus in Laakirchen, zu dem unter anderem auch das Miba Forum, die Krabbelstube und die FutureLabs gehören.
Rund 3.600 Quadratmeter Fläche
Auf rund 3.600 Quadratmetern wurden Lehrwerkstätten, Trainings- und Workshopräume, Schnupperlabors sowie ein Auditorium für Veranstaltungen eingerichtet. Die Räumlichkeiten sollen sowohl für die Lehrlingsausbildung als auch für die Weiterbildung von Fachkräften an den oberösterreichischen Miba-Standorten genutzt werden.
Ein Schwerpunkt liegt auf praxisorientiertem Lernen. „Unsere Arbeitswelt verändert sich rasant. Sie wird immer stärker durch Digitalisierung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz geprägt. Zudem entwickeln sich Technologien schneller als je zuvor. Lebenslanges Lernen ist daher eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft“, betont Mitterbauer.
Einblicke in den Ausbildungsalltag
Die Bildungsstätte richtet sich auch an externe Besucher. Neben den bestehenden Mitarbeitern sollen auch Jugendliche verschiedene Berufsbilder kennenlernen und praktische Erfahrungen sammeln können.
„Wir haben im Jahr etwa 300 Schnuppertage, an denen Jugendliche zu uns kommen und einen Einblick in den Beruf zu bekommen“, sagt Valerie Weixlbaumer-Pekari (Base27-Projektleiterin und Miba Head of Vocational Education & Training). Weiters sollen die Räumlichkeiten auch für weitere Kurse, beispielsweise Lehre mit Matura, genutzt werden.
Große Glasflächen ermöglichen Einblicke in den Ausbildungs- und Arbeitsalltag. Entworfen wurde das Gebäude vom Wiener Architekturbüro Delugan Meissl Associated Architects.
Name „Base27“
Der Name Base27 verweist auf die Geschichte des Unternehmens: Firmengründer Franz Mitterbauer übernahm im Jahr 1927 die Schlosserei seines Lehrherrn und legte damit den Grundstein für die heutige Miba.
Gleichzeitig verweist der Name auf die Zukunft der Miba. „Unser Unternehmen wird nächstes Jahr – 2027 – 100 Jahre alt. Mit der Base27 wollen wir eine wichtige Basis für den Weg in ein erfolgreiches zweites Jahrhundert der Miba schaffen“, schildert F. Peter Mitterbauer.
Feierliche Eröffnung
Zur Eröffnung kamen laut Miba mehr als 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Bildung. Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) unterstrich dabei die Bedeutung der Base27: „Die besten Antworten auf den Fachkräftemangel sind Ausbildung und Perspektiven. Genau dafür steht die Base27.“








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden