Bauarbeiten am Pumpspeicherkraftwerk Ebensee schreiten voran
EBENSEE. Nach dem Abschluss des Ausbruchs der unterirdischen Kraftwerkskaverne beim Bau des Pumpspeicherkraftwerks der Energie AG in Ebensee konzentrieren sich die Arbeiten nun auf den Beton- und Stahlbau im künftigen Maschinenhaus. Parallel dazu wird am Ein- und Auslaufbauwerk im Traunsee sowie am Oberwasserspeicher weitergearbeitet.

Die ausgebrochene Kraftwerkskaverne ist rund 53 Meter lang, 26 Meter breit und 41 Meter hoch – damit entspricht sie in etwa der Größe der Kirche in Ebensee. Später wird dort die zentrale technische Ausrüstung des Kraftwerks untergebracht.
Derzeit entstehen in den unteren Ebenen Stahlbetonwände und Decken. Außerdem wurde bereits eine Betonbrücke errichtet, die künftig Transport- und Hebearbeiten innerhalb der Anlage erleichtern soll.
Montage der ersten Großkomponenten
Seit Ende August arbeitet Andritz Hydro, Hauptauftragnehmer für die elektro- und maschinentechnische Kraftwerksausrüstung, an der Montage der ersten Großkomponenten in der Kaverne. Dazu zählt unter anderem die Einbringung und Positionierung des Saugrohrs.
Arbeiten im Traunsee und beim Oberwasserspeicher
Auch im Traunsee sind Arbeiten im Gang. Vor dem Ein- und Auslaufbauwerk muss noch ein Felskeil unter Wasser entfernt werden. Dafür kommt von einem Ponton (schwimmender Lastenträger) aus ein Bagger zum Einsatz. Im Spätherbst soll anschließend eine mehr als 200 Tonnen schwere Stahl-Einlauftrompete eingeschwommen und in rund neun Metern Tiefe mithilfe von Tauchern an das Bauwerk angeschlossen werden.
Beim Oberwasserspeicher ist der Damm inzwischen zu rund 90 Prozent fertig. Das ausgebrochene Material wird dort schichtweise eingebaut und verdichtet. Die endgültige Höhe des Damms ist bereits gut erkennbar. Gleichzeitig werden die Einrichtungen zur Überwachung des Damms laufend ergänzt.
Über das Pumpspeicherkraftwerk Ebensee
Das Pumpspeicherkraftwerk ist mit einem Investitionsvolumen von fast einer halben Milliarde Euro das bislang größte Einzelprojekt der Energie AG. Der Beginn der Inbetriebnahme ist für Ende 2028 vorgesehen.








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