In Vorchdorf steht die derzeit größte Containerschule Oberösterreichs
VORCHDORF. Insgesamt 185 neue Containerelemente wurden eigens für den Standort beim Bildungscampus Vorchdorf angefertigt. In fünf Monaten entstand hier die derzeit größte Containerschule Oberösterreichs im Pflichtschulbereich.

Das Ausweichquartier in Vorchdorf mit Kosten von rund 3,5 Millionen Euro soll während der mehrjährigen Bauphase am bestehenden Bildungscampus einen möglichst uneingeschränkten Schulbetrieb ermöglichen.
Eigener Standort
Neben Klassenräumen stehen auch Sonder- und Fachunterrichtsräume zur Verfügung. Die Schule wurde bewusst als eigener Standort errichtet, damit die Klassen zusammenbleiben und nicht auf mehrere Gebäude verteilt werden müssen. Gleichzeitig kann dadurch ganzjährig am Hauptprojekt weitergebaut werden.
„Schule ist mehr als ein Gebäude – sie ist ein Ort zum Lernen, zum Wachsen und zum Wohlfühlen. Deshalb war es uns wichtig, auch während der Bauphase bestmögliche Bedingungen zu schaffen“, betont Landeshauptmann-Stellvertreterin und Bildungslandesrätin Christine Haberlander (ÖVP).
Nutzung über mehrere Bauphasen
In den Schuljahren 2026/27 und 2027/28 wird zunächst die Volksschule das Ausweichquartier nutzen. Vor der zweiten Bauetappe wird die Anlage für die Mittelschule samt Polytechnischer Schule angepasst, die dort im Schuljahr 2028/29 untergebracht sein soll.
Ein weiterer Vorteil ist die Lage direkt neben dem bisherigen Bildungscampus. Die Liegenschaft der Pfarre grenzt direkt an den Schulstandort an, wodurch unter anderem die Turnhallen weiterhin genutzt werden können und sich der Schulweg nicht verlängert.
Gleichenfeier nach fünf Monaten
Bei der Gleichenfeier nach fünf Monaten Bauzeit, die passend zum Schulbeginn stattfand, hoben Bildungslandesrätin Christine Haberlander und Bürgermeister Johann Mitterlehner (ÖVP) vor allem die rasche Umsetzung und die Zusammenarbeit aller Beteiligten hervor.
„Diese Zusammenarbeit ist für mich ein starkes Zeichen dafür, wie wir in Vorchdorf auch große Herausforderungen gemeinsam bewältigen können“, so der Ortschef.








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