Arbeiterkammer Gmunden eröffnet neue Bezirksstelle
GMUNDEN. Das Ausweichquartier in der Linzer Straße ist Geschichte: Nach eineinhalb Jahren Bauzeit ist die AK Gmunden wieder an ihrem bisherigen Standort in der Herakhstraße 15b erreichbar. Die neue Bezirksstelle bietet Beratungen, Kurse und Veranstaltungen für rund 40.000 Mitglieder im Bezirk an.

Das bisherige Gebäude aus dem Jahr 1954 hatte bauliche Mängel aufgewiesen. Auch das Raumangebot entsprach laut Arbeiterkammer nicht mehr den Anforderungen.
Im Februar 2025 übersiedelte die Bezirksstelle deshalb vorübergehend in ein Ausweichquartier in der Linzer Straße. Anschließend wurde das alte Gebäude abgerissen und durch den Neubau ersetzt. Der Neubau kostete 8,8 Millionen Euro.
Beratungsbüros und Schulungsräume
Das neue Gebäude verfügt über eine Nutzfläche von 1.200 Quadratmetern auf drei Etagen. Im Erdgeschoß befinden sich eine Garage mit 24 Stellplätzen, zwei Ladesäulen für Elektroautos und Ladestationen für Fahrräder. Vor dem Gebäude stehen zehn weitere Parkplätze zur Verfügung. Im ersten Stock sind die Beratungsbüros der AK sowie die Büros des ÖGB und der Volkshochschule Oberösterreich untergebracht. Im zweiten Obergeschoß befinden sich drei Schulungsräume.
Der Neubau wurde in Stahlbetonbauweise mit einer Holzfassade errichtet. Für die Beheizung nutzt eine Wärmepumpe Energie aus dem Untergrund. Die Kühlung erfolgt direkt über die Tiefenbohrungen unter der Garage. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach erzeugt Strom.
Mit Ausnahme eines Unternehmens hatten alle am Bau beteiligten Firmen ihren Sitz oder eine Niederlassung in Oberösterreich. Auch sämtliche Planer stammen aus dem Bundesland. Die Kunstwerke im Rahmen von „Kunst am Bau“ gestaltete der in Vöcklabruck geborene Künstler Roman Pfeffer.
Service für 40.000 Mitglieder im Bezirk
„Die Nähe zu den Mitgliedern in den Bezirken ist uns ein wichtiges Anliegen. Die Arbeitnehmer:innen sollen nahe zu ihrem Arbeitsplatz und ihrem Wohnort eine persönliche und moderne Anlaufstelle für ihre Anliegen vorfinden. Daher investiert die AK bewusst in den Ausbau und die Modernisierung ihrer Gebäude in den Bezirken“, sagt AK-Präsident Andreas Stangl.
Im Vorjahr erreichte die AK Gmunden für ihre Mitglieder im Bezirk insgesamt 13,1 Millionen Euro aus arbeitsrechtlichen und sozialrechtlichen Fällen sowie aus Forderungen im Zusammenhang mit Insolvenzen.








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