Das wird ein Sommer für Wetterelastische
GRIESKIRCHEN Dass die Eiche vor der Esche grünte, ließ schon vor ein paar Wochen auf einen feuchten Sommer schließen, und auch jetzt hält Wetterbeobachter Hans Gessl an dieser Vorhersage fest.

„Ich kann mir gut vorstellen, dass uns ein Sommer im Schöne-Tage-Takt erwartet. Einmal präsentiert sich uns der Sommer, wie wir es von ihm erwarten, dann regnet es wieder. Auch müssen wir immer wieder mit Unwettern rechnen. Wir sollten also jeden Sommertag nutzen, der uns vorhergesagt wird, denn dieser Sommer wird unsere Wetterelastizität ganz schön auf die Probe stellen. Was bedeutet, dass wir anfangen müssen, uns auf das Wetter einzustellen, uns mit ihm zu arrangieren, denn das Wetter tut sowieso was es will. Ich sag gern, wer das Wetter nicht mag, hat sein Leben lang keinen schönen Tag.“
Was die Bauernregel besagt
Ein wesentlicher Wetterbeobachtungstag steht am Montag, 27. Juni, mit dem Siebenschläfertag an. Die Bauernregel besagt, wie das Wetter am Siebenschläfertag, es sieben Wochen bleiben mag. Wer nicht bis zum Ende des Tages warten will, um zu wissen, wie es vielleicht in den nächsten Wochen ausschaut, kann sich wiederum mit einer Bauernweisheit abhelfen. „Wer Ringelblumen in seinem Garten stehen hat, kann schon früh morgens das Tageswetter voraussagen. Sind die Blüten bis 7 Uhr bereits geöffnet, wird es ein schöner Tag. Sind sie nach 7 Uhr noch geschlossen, muss mit Regen gerechnet werden“, weiß der Grieskirchner. Grundsätzlich sollte man dem Wetter bis um den 10. Juli herum Zeit geben. „Was sich bis Ferienanfang abzeichnet, kann als unser Sommer angesehen werden“, so Gessl.


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