Kurt Niel möchte die Umdrehung der Erde begreifbar machen

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Sabrina Lang Sabrina Lang, Tips Redaktion, 18.06.2019 09:02 Uhr

GRIESKIRCHEN. Der Grieskirchner Kurt Niel will Menschen begreifbar machen, was laut ihm kaum begreifbar ist: die Umdrehung der Erde. Wie das gelingen soll? Mit Sonnenuhren und 200 Webkameras auf der ganzen Welt.

Die Erde ist eine Kugel und dreht sich in fast 24 Stunden einmal um die eigene Achse. So viel ist bekannt. Durch reines Beobachten lassen sich diese Umstände auf Grund der Größenverhältnisse Mensch zu Erde allerdings nicht wirklich begreifen. „Soweit wir blicken sehen wir nur den ebenen Horizont und kennen den Rhythmus zwischen Tag und Nacht“, sagt Niel. Mit einem weltweiten Netzwerk an Sonnenuhren gepaart mit Webkameras, die das Geschehen ins Internet übertragen, will er die Erdumdrehung nun greifbarer und noch mehr sichtbar machen.

Erdumdrehung via Livestream

So ist beispielsweise über einem Livestream ein Ort auf der Erde zu sehen, wo die Sonnenuhr zwölf Uhr Mittag zeigt. Ein paar Minuten später wird zur nächsten Kamera und zur nächsten Sonnenuhr auf der Rotationsachse geschalten, wenn auch diese zwölf Uhr zeigt. „So bekommt man einen Sinneseindruck, wie sich die Erde bewegt“, erklärt Niel. 200 solcher kleiner Sonnenstationen braucht es weltweit, um die Umdrehung bestmöglich zu transportieren. Niel habe bereits Zusagen aus Malaysien, Rumänien oder Mainz. Dort sollen demnächst Sonnenuhren entstehen. Das große Ziel für 2019 ist für Niel drei weitere Webkameras installieren zu können.

Wunsch: weltweites Netzwerk

„Mein Wunsch wäre es, dass sich weltweilt Gruppen bilden, die so kleine Stationen bauen. Das Ganze ist eine Non-Profit Geschichte. Mir geht es darum, dass sich die Leute mit der Technik beschäftigen, wie eine Sonnenuhr funktioniert“, meint Niel, der 2013 auch die Kepleruhr am Schulzentrum gebaut hatte.

Weitere Informationen zum Projekt unter EarthLAT1200.org

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