Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

AISTERSHEIM. House of Hope, also Haus der Hoffnung, nennt sich das Projekt, bei dem Gabi Pfeferle aus Aistersheim ihr Privathaus zur Verfügung stellt. Im ehemaligen Wohnhaus der 51-Jährigen waren zwischen 2015 und 2017 Flüchtlinge untergebracht, heute können dort Frauen in prekären Situationen unterkommen. 

200 Quadratmeter Wohnfläche und ein Garten stehen zur Verfügung. (Foto: House of Hope)
  1 / 3   200 Quadratmeter Wohnfläche und ein Garten stehen zur Verfügung. (Foto: House of Hope)

Bei ihrer Arbeit als Lebens- und Sozialberaterin bemerkte Pfeferle, dass Menschen in Krisen ihre Hilfe brauchen. Sie wollte niederschwellige Betreuungsplätze für Frauen mit Kindern schaffen. Voraussetzungen, um ins Haus der Hoffnung einzuziehen, gibt es keine, empfohlen werden die Klientinnen von der Caritas oder der Beratungsstelle Frauennetzwerk 3. Im Gespräch wird dann gemeinsam über den Einzug entschieden. Die Frauen sollen sechs Monate bis zu einem Jahr im Haus der Hoffnung bleiben.

Freiwillige Helfer

Ein Team aus fünf Personen betreut die Bewohnerinnen. Sie alle arbeiten auf freiwilliger Basis, begleiten die Frauen zu Terminen und helfen ihnen, Therapie wird aber keine angeboten. Das Haus ist frei zugänglich und unterscheidet sich damit von Frauenhäusern, die stärker abgeschottet sind. Frauen aus Gewaltsituationen können daher nicht aufgenommen werden, dafür ist es möglich Besuch zu empfangen. Drei Frauen aus dem Bezirk leben derzeit im Haus, sie alle wurden aus verschiedenen Krisen geholt.

Ordo Franciscanus Saecularis

Pfeferle ist Mitglied im Ordo Franciscanus Saecularis, einem franziskanischen Orden, dessen Mitglieder sich der Wohltätigkeit in der Gesellschaft verschrieben haben, 2003 trat Pfererle in den Orden ein und hilft seitdem Menschen in Not. Die Frauen im House of Hope zahlen eine kleine Miete, das Team ist daher auf Spenden angewiesen.

Flüchtlingsunterkunft

Schon 2015 räumte Pfeferle ihr Wohnhaus und stellte es für Flüchtlinge, die in Aistersheim untergebracht wurden, zur Verfügung. 20 Flüchtlinge lebten für zwei Jahre in Aistersheim. Im Anschluss wurde das Haus renoviert, seit zwei Jahren arbeitet Pfeferle an einem Konzept, um Frauen weiterzuhelfen. Mit der Aistersheimer Bevölkerung gibt es eine gute Zusammenarbeit, ein Teil des freiwilligen Teams stammt aus der Gemeinde, gemeinsam werden zum Beispiel in der Weihnachtszeit Kekse gebacken.

Liebevoller Umgang heilt

Besonders beeindruckend findet Pfeferle, wie liebevoll Frauen und Betreuerinnen miteinander umgehen. „Auch die Sozialarbeiterinnen freuen sich auf jeden Dienst“, bestätigt Pfeferle. Gemeinsam haben auch die betreuten Frauen erkannt, dass liebevoller Umgang Verletzungen heilen kann.

Aistersheim House of Hope

Spendenkonto: IBAN: AT31 3473 6000 0105 1002

Raiffeisenbank Grieskirchen


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Sängerin ams präsentiert Debütalbum im Spielraum Gaspoltshofen

Sängerin ams präsentiert Debütalbum im Spielraum Gaspoltshofen

GASPOLSTHOFEN. Mit ihrem Debütalbum „gemeinsam“ kommt die österreichische Singer-Songwriterin ams, alias Anna-Maria Schnabl, am Freitag, ...

Tips - total regionalHelmuth Wimmer
Gewässernetzwerk Mostlandl Hausruck schafft 26 Rastplätze

Gewässernetzwerk Mostlandl Hausruck schafft 26 Rastplätze

MOSTLANDL HAUSRUCK. Das Gewässernetzwerk Mostlandl Hausruck verbindet Naturerlebnis mit Wissensvermittlung. In zwölf Gemeinden entstehen insgesamt ...

Tips - total regionalHelmuth Wimmer
Heiligenbergerin schreibt Buch über Umgang mit Trauer

Heiligenbergerin schreibt Buch über Umgang mit Trauer

HEILIGENBERG. HEILIGENBERG. Margit Sandberger aus Heiligenberg hat ein Buch über den Umgang mit Trauer geschrieben. In „Der Trauer begegnen“ ...

Tips - total regionalHelmuth Wimmer
Weinkost im Pfarrheim Pötting

Weinkost im Pfarrheim Pötting

PÖTTING. Die Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur in Österreich (Askö) Pötting lädt am Sonntag, 25. Oktober, ab 18 Uhr zur Weinkost ...

Tips - total regionalPichler Elisa
Energiegemeinschaft Stromlandl aus Haag am Hausruck zählt 250 Mitglieder

Energiegemeinschaft Stromlandl aus Haag am Hausruck zählt 250 Mitglieder

HAAG AM HAUSRUCK. Regional erzeugten Strom gemeinsam nutzen und dabei Kosten sparen: Dieses Konzept überzeugt immer mehr Menschen in der Region. ...

Tips - total regionalHelmuth Wimmer
Wirtschaftsmedaille für Christian Hohensinner aus Grieskirchen

Wirtschaftsmedaille für Christian Hohensinner aus Grieskirchen

GRIESKIRCHEN. Christian Hohensinner wurde für seine langjährige unternehmerische Tätigkeit mit der Wirtschaftsmedaille und einer Ehrenurkunde ...

Tips - total regionalHelmuth Wimmer
Weitere Beiträge