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GRIESKIRCHEN. Die Stadt Grieskirchen lud nach zweijähriger Corona-bedingter Pause wieder zum traditionellen Neujahrsempfang im Veranstaltungszentrum Manglburg. Dabei sprach Bürgermeisterin Maria Pachner (ÖVP) über einige Vorhaben.

Bürgermeisterin Maria Pachner mit den Geehrten und zahlreichen Vertretern der Stadt- und Landespolitik beim Neujahrsempfang (Foto: Stadtgemeinde/Christoph Koch)

Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit einem Konzert der Philharmonie pt Art Linz unter der Leitung von Norbert Hebertinger.

Bürgermeisterin Maria Pachner (ÖVP) hob in ihrer Ansprache erneut den großen Wunsch nach einer Unterstufen-Erweiterung des Gymnasiums hervor. „Da sind Bildungsstadtrat Sebastian Wolfram und ich stark dahinter“, betonte Pachner. Denn „derzeit müssen Jugendliche nach Dachsberg, Wels und Ried pendeln, das wollen wir nicht“, erklärte die Ortschefin.

Ebenfalls auf dem Plan für die nächsten Jahre stehen eine Sanierung oder ein Neubau des Veranstaltungszentrums sowie ein Ausbau des Radwegenetzes. Auch das Hochhalten der Regionalität mit einer guten Nahversorgung und das „in die Schulküchen bringen“ von regionaler Küche ist Pachner wichtig.

Energie-Situation als Chance

Die Energiekrise macht auch vor Grieskirchen nicht halt und beschäftigt die Stadtpolitik: „Wir haben eine große Photovoltaik-Offensive gestartet und möchten auf gemeindeeigene Gebäude PH-Anlagen geben, um unabhängig von Gas zu werden.“ Auch für die Bibliothek habe man bereits eine Zusage, für Schulflächen laufen die Prüfungen. Vize-Bürgermeister Günther Haslberger (ÖVP) ist laut Pachner dabei, Energiegemeinschaften auszuarbeiten, um unabhängig zu werden und Energie umleiten zu können.

Black-Out-Vorbereitung

Ein wichtiges Thema ist für die Stadt zudem die Vorbereitung auf einen möglichen Black-Out-Fall. Dies Thematik fordere enorm: „Wir überlegen uns hierbei alle Möglichkeiten“, erklärte Pachner und bringt ein Beispiel, um die Kosten aufzuzeigen: „Um die Wasserversorgung für drei Gemeinden im Anlassfall sicherzustellen, nehmen wir 250.000 Euro in die Hand.“ Angeschafft werden unter anderem Notstromaggregate. Daher müsse man als Stadt manche Investitionen zurückschieben.

Vor der Fertigstellung steht laut Pachner das Technologiezentrum (TIZ) drei. Auch der Architektur-Wettbewerb zur HTL-Erweiterung laufe. 2.000 Quadratmeter kommen hier dazu.

Verändertes Stadtbild

Generell werde sich die „Stadt an allen Ecken und Enden verändern“ und das sei „etwas Schönes“, stellt die Bürgermeisterin klar. Denn: Es gebe eine Vielzahl von Investorenbauten. „Wir haben viele Investoren, die in Grieskirchen Geld in Wohnbauprojekte und in Geschäftsprojekte investieren, berichtete Pachner.

Kultur wieder zurück

Das kulturelle Leben ist zur Freude vieler nach der Pandemie wieder zurückgekehrt. Zahlreiche Höhepunkte warten auch heuer wieder auf die Grieskirchner. Die Feuerwehr veranstaltet am Faschingswochenende ein großes Faschingsevent. Für die Landl-wochen laufen ebenfalls bereits sämtliche Planungen.

Gefeiert wird zudem die Eröffnung des Hauses der Musik von 23. bis 24. Juni und 20 Jahre Radmarathon in Grieskirchen (8. und 9. Juli). Stadtkapellobmann Gerald Zehetner kündigte für die „Haus der Musik“-Eröffnung eine Bezirksmarschwertung an. Gefeiert wird in der Stadt, so wird es bei der Brauerei ein Festareal geben.

Ehrenring-Verleihungen

Ehrenringe bekamen vier ehemalige Stadträte verliehen: Christian Flotzinger (SPÖ) als ehemaliger Personalstadtrat, der frühere FP-Vizebürgermeister Michael Lehner, Ex-Stadtrat Leopold Hofinger von der ÖVP sowie Unternehmer und Nationalratsabgeordneter Laurenz Pöttinger, der von 2009 bis 2018 als Wirtschaftsstadtrat für Grieskirchen im Einsatz war.


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