Volksschule Altenhof ist KlimaAcker-Schule
GASPOLTSHOFEN. Die Volksschule Altenhof in Gaspoltshofen wurde von Umwelt-Landesrat Stefan Kaineder als KlimaAckerbildungseinrichtung ausgezeichnet. In der Schule wurde eine ganze Pflanzenvielfalt gesetzt.

In elf Bildungseinrichtungen in ganz Oberösterreich wurde in der Erde gewühlt, Löcher gegraben, Regenwürmer entdeckt und eine bunt gemischte Pflanzenvielfalt gesetzt. So ist der eigene KlimaAcker am Schulgelände der Volksschule Altenhof entstanden. So konnten Kräuter, Beeren und Äpfel geerntet werden.
Als feierlicher Abschluss des Schulgartenjahres wurde die Volksschule Altenhof mit den anderen diesjährigen KlimaAcker-Bildungseinrichtungen im Rahmen des OÖ Klimabündnistreffen zu einem gemeinsamen Abschluss eingeladen. Nach einem spannenden Vortrag von Landschaftsplaner Markus Kumpfmüller zum Thema „Gestaltung zukunftsfähiger Schulgärten“ gratulierten Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder und Klimabündnis OÖ Geschäftsführer Norbert Rainer persönlich. Es wurden die KlimaAcker-Tafeln und Urkunden sowie ein Spaten als Geschenk für viele weitere Pflanzlöcher im Schulgarten übergeben.
Wissen zum Thema Boden und Klima
Im Rahmen des Projektes pflanzten die Schüler in ihrem Schulgarten im Mai und Juni gemeinsam 30 verschiedene Kräuterarten, im Herbst eine Naschhecke voller bunter Beeren und einen Apfelbaum. Dazu werden die Themen Boden, Ernährung, Klimawandel und Klimawandelanpassung anschaulich vermittelt.
Der „KlimaAcker“ ist ein Angebot vom Klimabündnis OÖ mit der Unterstützung des Landes OÖ für Bildungseinrichtungen.
„Es ist jedes Mal eine Freude, zu sehen, mit welchem Engagement Kinder und Jugendlichen ihren eigenen Schulacker mit der professionellen Unterstützung vom Klimabündnis anlegen und pflegen. Dabei wird den Schülern auf spielerische Weise der Wert von Lebensmitteln vermittelt. Sie sehen, wie viel Arbeit und Zeit im Gemüseanbau stecken und können zum Abschluss ihr eigenes Gemüse ernten und verkosten. Ich bedanke mich bei den Projektpartnern und vor allem auch bei den vielen engagierten Pädagogen, die dieses großartige Projekt möglich machen“, sagt Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder dazu.


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