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MEGGENHOFEN. Rechnet man die ehrenamtlich erbrachten Leistungen der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Meggenhofen zusammen und legt das auf ein Unternehmen um, so wäre es ein Betrieb mit zehn Mitarbeitern. Bei der Vollversammlung wurde Bilanz gezogen.

  1 / 2   Frisch angelobte junge Mitglieder: Kommandant-Stellvertreter Tobias Voithofer, Fabian Wagner, Philipp Hosner, Florian Falzberger, Hannah Schmidt, David Hattinger und Kommandant Michael Kirchberger (Foto: FF Meggenhofen)

Die 148. Vollversammlung der Feuerwehr Meggenhofen bot den Rahmen um auf das abgelaufene Einsatzjahr 2023 zurückzublicken. Der neue Kommandant Michael Kirchberger konnte den Jahres-Leistungsbericht präsentieren.

An 17.000 Stunden haben die Mitglieder der Wehr Leistungen für die Allgemeinheit erbracht. Das wäre immerhin ein Betrieb mit zehn Mitarbeitern. 119 Einsätze (83 technische Einsätze und 36 Brandeinsätze) mussten bewältigt werden. Leider war auch ein Verkehrsunfall mit Todesfolge unter den Einsätzen.

Zu den fünf Angelobungen (die Helme wurden von der JVP Meggenhofen gespendet) kamen noch sechs Neubeitritte und zwei zusätzliche einsatzberechtigte Mitglieder hinzu. Somit kann man auf einen soliden Mitgliederstand verweisen.

Für ihre langjährige Mitgliedschaft erhielten Hans-Peter Roider (50 Jahre) und Alfred Voithofer (60 Jahre) eine Auszeichnung. In den verschiedensten Bereichen wurden insgesamt 22 Leistungsabzeichen in Bronze und Silber abgelegt. Außerdem wurde weitere Beförderungen und Ehrungen ausgesprochen.

Die nächsten Jahre werden nicht nur für die Gemeinde herausfordernd, sondern auch für die Feuerwehr. Gilt es doch das Feuerwehrhaus, neben den zahlreichen Übungs- und Einsatztätigkeiten, zu erweitern und zu sanieren. Mittlerweile ist es viel zu klein geworden. 2028 soll dann auch das dann 30-jährige Rüst-Lösch-Fahrzeug ausgetauscht werden.


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