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Agathenser Mittelschüler arbeiten für Nachhaltigkeit

Katharina Bocksleitner, 13.02.2025 13:00

ST. AGATHA. 32 Zweitklässler der Mittelschule St. Agatha führten im Rahmen der „Frei Days“ Projekte durch, die sich an den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen orientieren. Fächerübergreifend und klassenübergreifend arbeiteten die Kinder selbstständig an ihren Ideen. Im Anschluss wurden die Projekte reflektiert, evaluiert und medial aufbereitet.

  1 / 2   Beim Frei Day erarbeiteten die Mittelschüler selbstständig verschiedene Projekte. (Foto: MS St. Agatha)

Die Idee „Frei Day“ stammt von der deutschen Bildungsinnovatorin Margret Rasfeld. „Frei Day bedeutet nicht, dass die Kinder jetzt keine Schule haben“, erklärt Direktor Thomas Ferchhumer: „Ganz im Gegenteil! Die Kinder verfolgen im Unterricht selbstgewählte Ziele, die sie auch in Eigenregie bestmöglich umsetzen.“ Die Projekte wurden nach den Zielen für nachhaltige Entwicklung ausgewählt und umgesetzt:

Das Thema „Hunger“ bearbeiteten fünf Kinder, indem sie regelmäßig Jausenbrote für die Schule zubereiteten. Zum Thema „Nachhaltiger Konsum und Produktion“ verkaufte eine Gruppe in der Weihnachtszeit selbsterzeugte Kerzen, eine andere organisierte einen Secondhand-Flohmarkt. Unter dem Motto „Leben unter Wasser“ gruben vier Buben in ihrer Freizeit eigenhändig einen Teich, um für Tiere und Pflanzen einen Lebensraum zu schaffen. Zum Thema „Maßnahmen zu Klimaschutz“ gestalteten vier Buben die Abfallkübel in der Schulumgebung. Eine „Erdbeerpyramide“ aus gespendetem Holz, die künftig im Innenhof der Schule stehen soll, war das Ergebnis des Themas „Leben am Land“. Zum Thema „Partnerschaften zur Erreichung der Ziele“ stellten vier Buben die Projekte der anderen Kinder in einem Kurzfilm dar und luden ihn auf YouTube hoch. Alle Einnahmen aus den Projekten kamen der Schule oder wohltätigen Zwecken zugute.


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