400 Jahre nach der Schlacht: Nachtwächterwanderung in Neukirchen am Walde
NEUKIRCHEN AM WALDE. Eine der letzten Schlachten des Bauernkriegs fand 1626 in Neukirchen am Walde statt. Zum 400. Jahrestag erinnern Kultur & Kunst und das Katholische Bildungswerk am Samstag, 19. September 2026, 19.30 Uhr, mit einer Nachtwächterwanderung und einem Vortrag an die Ereignisse.

Die von Historiker Thomas Scheuringer geführte Wanderung beginnt am Kirchenplatz und führt durch den Markt. Treffpunkt ist bei der Kirche. Im Mittelpunkt stehen die Ereignisse rund um die Schlacht vom 19. September 1626 zwischen aufständischen Bauern und bairischen Truppen.
Neben den bekannten Oberhauptleuten Stephan Fadinger und Christoph Zeller aus St. Agatha waren auch Hauptleute aus Neukirchen am Walde und Natternbach an den Aufständen beteiligt. Zahlreiche Bauern aus der Region nahmen im Sommer und Herbst 1626 an militärischen Auseinandersetzungen in Oberösterreich teil.
Scheuringer beleuchtet auch die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse der Bevölkerung während des Dreißigjährigen Krieges. Abgaben an die Grundherren und die Bedrückungen der Gegenreformation gipfelten in Aufständen. Bereits von 1595 bis 1597 sowie später im Jahr 1632 nahmen solche Erhebungen hier ihren Ausgang. Mehrere Männer aus den Pfarren Neukirchen am Walde und Natternbach waren dabei als Rädelsführer, Beschwerdeführer, Unterhändler und Anführer tätig.
Die Wanderung dauert circa 45 Minuten. Anschließend findet im Pfarrheim der Vortrag statt.








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