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GRIESKIRCHEN. Der Bezirks-Feuerwehrkommandant a. D. und Bundesbewerbsleiter Ehrenoberbrandrat Josef Schwarzmannseder und der Präsident der Österreichisch-Albanischen Gesellschaft, NR a.D. Wolfgang Großruck, beide aus Grieskirchen, besuchten die Republik Kosovo, um zu sondieren, inwieweit die Installierung eines Freiwilligen Feuerwehrwesens im Kosovo möglich sei.
 

Besuch im Rathaus von Gjakova (v. l.): Josef Schwarzmannseder, Wolfgang Großruck, Bgm. Mimosa Kusar, Günther Fellinger und zwei Sicherheitsberater der Bürgerneisterin

Eingeladen dazu hatte der äußerst aktive Präsident der Österreichisch- kosovarischen Society Günther Fellinger, sowie die kosovarische Sicherheitsakademie. Es zeigten dabei bereits einige Städte, wie die Hauptstadt Pristina, Gjakova (mit der einzigen Bürgermeisterin im Kosovo) und in Vushtrri, wo sich der Sitz der kosovarischen Sicherheitsakademie befindet, größtes Interesse an diesem Projekt.

Für Wolfgang Großruck ist gerade die Freiwilligkeit und Ehrenamtlichkeit  ein besonders wirksames Instrumentarium zur Entwicklung einer funktionierenden Zivilgesellschaft, die sozusagen als Katalysator und Regulator für eine zu dominante Parteipolitik und Radikalisierung dienen soll: „Dies ist gerade in neuen Demokratien unbedingt notwendig.“

Josef Schwarzmannseder fand für seine Pläne sehr viel Aufgeschlossenheit und Zustimmung  und hat nach entsprechender Vorbereitungszeit, den offiziellen Stellen gegenüber bekundet, einige Wochen an der Sicherheitsakademie im Kosovo unterrichtet um interessierte Feuerwehrleute zu schulen. Vor allem liegen ihm die Jugendlichen besonders am Herzen: „Es müsste nach dem österreichischen Vorbild „ Gemeinsam-Sicher-Feuerwehr“  auch in den Schulen für dieses Projekt geworben werden.“ Die Unterstützung der Bürgermeister wurde ihm zugesagt.

„Für den Aufbau und die Entwicklung des Kosovo sei es allemal besser, wenn engagierte und motivierte Jugendliche im eigenen Land mithelfen und für die Sicherheit ihrer Mitmenschen zu sorgen, als ihr Glück im vermeintlich goldenen Westeuropa zu suchen“, sind sich Großruck und Schwarzmannseder einig.


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