Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

GRIESKIRCHEN/EFERDING. „Gewaltschutz geht uns alle an“ – unter diesem Motto machen die SPÖ-Frauen im ganzen Land auf die „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ aufmerksam – so auch die SPÖ-Frauen aus den Bezirken Grieskirchen und Eferding.

Die SPÖ-Frauen Edda Holzbauer (Grieskirchen), Elfriede Suchy (Meggenhofen), Yvonne Gili (Waizenkirchen), Ulrike Kaser (Meggenhofen), Sabine Greisberger (Meggenhofen) und Alexandra Kerschberger (Aistersheim) treten gegen Gewalt an Frauen ein. Foto: SPÖ

„Es kommen immer wieder neue Ungeheuerlichkeiten über (sexuelle) Gewalt an Frauen ans Licht, und wir SPÖ-Frauen wollen Frauen Mut machen, sich zu wehren“, betont Bezirksfrauenvorsitzende Eva Brandner. In Oberösterreich wurden im Vorjahr 1.319 Betretungsverbote verhängt, davon im Bezirk Eferding 42 und im Bezirk Grieskirchen 37. Österreichweit waren es 8.755. Schätzungen zufolge ist jede fünfte Frau in Österreich einmal in ihrem Leben von Gewalt in ihrem nahen Umfeld betroffen. „Sexualisierte Gewalt und Belästigungen sind keine Kavaliersdelikte“, stellt Brandner klar. Deshalb sei es gut, dass durch die #metoo-Debatte dieses Pro-blem verstärkt an die Öffentlichkeit gebracht werde. „Wir wollen die Frauen stärken, damit sie solche Belästigungen öffentlich machen. Es braucht auch Mut, sich aus einer gewalttätigen Beziehung zu befreien. Frauen sollen wissen, dass sie nicht alleine sind“, sagt Brandner. Mädchen und Frauen sind zunehmend auch von Hass im Netz betroffen. Die im Internet auftretende Aggression nimmt oft deutliche frauenverachtende Züge an. Die Gesetze dazu wurden zwar in den letzten Jahren sukzessive verschärft, in vielen Fällen gibt es aber in der Praxis noch zu wenige Möglichkeiten, gegen die Täter gerichtlich vorzugehen. „Die Zeit drängt. Wir müssen rasch handeln und den gesetzlichen Schutz verbessern“, sagt Brandner.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden