Stadtmarketing Grieskirchen: Nahversorgung bewusster machen und guten Draht zum Wettergott sichern
GRIESKIRCHEN. Die kleinen Geschäfte und ihr individuelles Angebot im Grieskirchner Stadtkern prägen zu einem großen Teil die Bezirkshauptstadt - diese Nahversorger will man beim Stadtmarketing noch mehr ins Bewusstsein der Menschen rücken. Daneben will man sich auch noch einen guten Draht zum Wettergott sichern - eine Vorschau.

Stadtmarketing-Chefin Lilli Brauneis zieht Bilanz: Im vergangenen Jahr hatte man die Grieskirchner Nahversorger mit einer Werbekampagne ins Rampenlicht gerückt und vor allem wieder mehr im Bewusstsein der Menschen verankert. „Wir haben die Fachbetriebe, wo die Qualität passt. Man bekommt beispielsweise jede Schraube in Grieskirchen, aber man nimmt es einfach zu wenig wahr“, meint Brauneis. Daher werde auch 2019 daran gearbeitet, die Nahversorgung der Stadt populärer zu machen. Dass das geplante Einkaufszentrum am Gföllner-Areal kontraproduktiv für die Innenstadt wirken könne, glaubt Brauneis nicht. „Es ist eine Chance für Grieskirchen, wenn man alles vor der Haustür hat, bleibt man eher in der Stadt. Aber es wird sicher eine Herausforderung.“
Fest zum Netz
Am 25. April wird Grieskirchen wieder vernetzt. Das Kunstprojekt von Maria Treml wird dann nach 2010 wieder zwischen den historischen Bauten schweben und als Hingucker fungieren. Passend dazu werden die 20. Landlwochen eröffnet. Tags drauf wird zum großen „Fest zum Netz“ geladen. Die Grieskirchner Wirte helfen zusammen und wollen mit Bands und Live-Musik unter freiem Himmel für ein gemütliches Stadtfest sorgen. Ob sich der Monat April für ein Stadtfest eignet, wurde beim Stadtmarketing viel diskutiert. „Wir hoffen auf einen guten Draht zum Wettergott“, sagt Brauneis schmunzelnd. Schließlich wird an diesem Tag das Netz aufgehängt und das wolle man groß feiern.


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