„Pickerl-Report“ zeigt: Grieskirchner Autos sind in besonders gutem Zustand
GRIESKIRCHEN. In welchem Zustand sind die Autos im Bezirk Grieskirchen? Eine Stichprobe von 1.300 gemäß des Kraftfahrzeuggesetz durchgeführten Überprüfungen gibt statistisch fundierte Einblicke.

Das „Pickerl“, wie die § 57a-Überprüfung von Kraftfahrzeugen umgangssprachlich genannt wird, ist eine im Kraftfahrgesetz vorgeschriebene Begutachtung aller in Österreich zugelassenen Fahrzeuge. Der ARBÖ Oberösterreich hat in seinen 13 Prüfzentren im Zeitraum von 1. Jänner bis 31. Dezember 2018 rund 24.000 Begutachtungen an PKW durchgeführt, davon rund 1.300 im ARBÖ-Prüfzentrum Grieskirchen.
Ein schwerer Mangel kommt selten alleine
Mehr als drei Viertel der schweren Mängel und Gefahr im Verzug-Mängel fallen in die Kategorien Bremsanlage, Räder und Reifen sowie Fahrgestell und Fahrgestell-Teile. Die Top drei der schweren Mängel in Grieskirchen sind Mängel an der Bremsflüssigkeit, an den Achsen/dem Achskörper und an Bremstrommeln sowie Bremsscheiben. Ein schwerer Mangel kommt selten alleine: pro negativem Prüfgutachten wurden durchschnittlich fünf schwere Mängel festgestellt.
87 Prozent der Autos bekamen Pickerl
In Grieskirchen erhielten rund 87 Prozent der Fahrzeuge auf Anhieb das Pickerl, bei nur 13 Prozent fiel das Prüfgutachten negativ aus. In keinem anderen der 13 ARBÖ-Prüfzentren in Oberösterreich fiel das Ergebnis besser aus. „Der technische Zustand der Kraftfahrzeuge in Grieskirchen ist im OÖ-weiten Vergleich ausgezeichnet“, fasst Weibold zusammen. „Fast 9 von 10 aller vom ARBÖ-Grieskirchen geprüften Fahrzeuge absolvierten die § 57a-Begutachtung positiv, somit sind wir im OÖ-Vergleich Spitzenreiter“, unterstreicht Weibold. „Das zeigt, dass die Autofahrerinnen und Autofahrer in Grieskirchen auf Wartung und Instandhaltung ihrer Fahrzeuge besonders viel Wert legen.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden