Arbeiterkammer Grieskirchen erkämpft 5,6 Millionen Euro für ihre Mitglieder
GRIESKIRCHEN. Mehr als 5,6 Millionen Euro erkämpfte die Arbeiterkammer (AK) Grieskirchen im vergangenen Jahr an arbeits- und sozialrechtlichen Ansprüchen sowie an Forderungen nach Insolvenzen für ihre Mitglieder. Das Thema Entgelt beschäftigt die Arbeitsrechtsexperten dabei besonders.

4.105 AK-Mitglieder wandten sich mit arbeits- und sozialrechtlichen Fragen an die AK Grieskirchen. 2.500 telefonisch, 1.464 persönlich und 141 per E-Mail. In 79 Fällen war die außergerichtliche Rechtshilfe erfolgreich. Hier konnten 210.850 Euro an vorenthaltenen Entgelt eingebracht werden. Durch 24 Rechtsvertretungen vor dem Arbeitsgericht wurden 93.089 Euro erkämpft. Der kleinste Betrag machte dabei zwölf Euro aus, der höchste erstrittene Betrag 21.041 Euro.
Meistens Fälle aus Unternehmen ohne Betriebsrat
Im Bezirk Grieskirchen kommen die Fälle vor allem aus Branchen wie dem Gastgewerbe, der Arbeitskräfteüberlassung und dem Handel und 88 Prozent der Fälle aus Unternehmen ohne Betriebsrat. AK-Vizepräsident Andreas Stangl stellt indes klar: „Es ist nicht unser Ziel so viel wie möglich zu erstreiten, sondern, dass die Arbeitnehmer gleich gerecht entlohnt werden und die Rechte eingehalten werden sowie der Respekt gegenüber den Arbeitnehmern gewahrt bleibt“.


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