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PEUERBACH. Roland Schauer trat bei der Gemeinderatswahl im vergangenen Herbst mit seiner Bürgerliste „Die GZBWP - Gemeinsame Zukunft Bruck-Waasen/Peuerbach“ abseits von herkömmlichen Parteien an und wurde Bürgermeister. Wie es ihm dabei geht und was er vorhat, erzählt er Tips.

  1 / 2   Bürgermeister Roland Schauer gewann mit einer Bürgerliste die Gemeinderatswahl in Peuerbach. (Foto: GZBWP)

Tips: Wie war das erste halbe Jahr als Bürgermeister?

Roland Schauer: Es war natürlich intensiv. Peuerbach ist eine Gemeinde mit knapp 4.700 Einwohnern, 58 Bediensteten am Gemeindeamt, Bauhof, Melodium, Schulen, Kindergarten – du bist von einem Tag auf den anderen Chef eines mittelgroßen Unternehmens.

Tips: War die neugewonnene Verantwortung für Sie eine große Umstellung?

Schauer: Es ging so schnell und überraschend, dass ich mich nicht wirklich darauf vorbereiten konnte.

Tips: Wie wurden Sie von den anderen Parteien mit Ihrer Bürgerliste aufgenommen? Gab es Blockaden?

Schauer: Blockaden gab es nicht. Es gilt sowieso, Mehrheiten zu finden. Wir haben das Budget einstimmig zusammengebracht und arbeiten gut zusammen.

Tips: Was war der ausschlaggebende Grund für Ihren Zusammenlegungswunsch?

Schauer: Ich war ursprünglich nicht der große Zusammenlegungsfan. Mir gefiel die Art und Weise nicht, wie man da agierte. Die Bevölkerung wurde schlecht und einseitig informiert, zudem wurden falsche Versprechen gemacht. Die Information war nie neutral, das hat uns gestört.

Tips: Was hat sich durch die Zusammenlegung für die Bürger verbessert?

Schauer: Ein großer Vorteil ist die Spezialisierung am Amt, weil jede Abteilung doppelt und dreifach besetzt ist. Zudem müssen Kooperationsprojekte nur mehr durch den Peuerbacher und Steegener Gemeinderat.

Tips: Welche Themen wollen Sie in Ihrer Amtsperiode unbedingt durchbringen?

Schauer: Dass der Bürgerbeteiligungsprozess gestartet wurde, freut mich extrem. Ansonsten geht es vor allem darum, die Infrastruktur und den Wohlstand zu erhalten. Darüber hinaus entsteht in Bruck-Waasen 2024 ein neuer Kindergarten. Die Grundaufgaben der Gemeinden sind mir am wichtigsten. Wir wollen zudem wieder eine „Fortgehstadt“ werden.


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