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Sanierungsplan für Brauerei Grieskirchen von Gläubigern angenommen

Gertrude Paltinger, BSc, 06.06.2024 15:35

GRIESKIRCHEN. Die Gläubiger der Brauerei Grieskirchen haben mit den erforderlichen Mehrheiten den Sanierungsplan angenommen. Bei der Sanierungsplantagsatzung wurde ein Quote von 70 Prozent festgelegt. 176 Gläubiger haben 3,76 Millionen Euro an zweifelsfreien Forderungen. Die Fortführung der Traditionsbrauerei wird positiv bewertet.

Der Sanierungsplan für die Brauerei Grieskirchen steht und es soll weitergehen. (Foto: Tips)
Der Sanierungsplan für die Brauerei Grieskirchen steht und es soll weitergehen. (Foto: Tips)

Im Sanierungsverfahren um die Brauerei Grieskirchen fand die Tagsatzung statt. Insgesamt haben bis dahin 176 Gläubiger Forderungen von 4,4 Millionen Euro angemeldet, wovon 3,76 Millionen als zweifelsfrei und zu Recht bestehend anerkannt wurden. Die Gläubiger erhalten eine 70 prozentige Sanierungsplanquote, wobei es eine zehnprozentige Barquote zahlbar binnen 14 Tagen ab rechtskräftiger Bestätigung des Sanierungsplanes und weitere 60 Prozent binnen 24 Monaten gibt.

Die Fortführung des Unternehmens gestaltet sich laut Bericht der Insolvenzverwalterin als positiv. Derzeit sind 24 Dienstnehmer beschäftigt. Die Mehrheit der Gläubiger befürwortet die Sanierung der Traditionsbrauerei.

Als „gut und nachhaltig“ bezeichnet Creditreform das Ergebnis der Sanierungsplantagsatzung für die Brauerei Grieskirchen.

„Mit der Annahme des Sanierungsplans wurde nunmehr ein Grundstein in Richtung Sanierung des Unternehmens gesetzt. Es obliegt der Schuldnerin die vereinbarte Quote in den nächsten beiden Jahren auch zu erfüllen“, sagt Peter Stromberger vom KSV1870 zum Sanierungsplan.


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