Schwierige Finanzlage auch in der Stadt Grieskirchen
GRIESKIRCHEN. Wie in vielen anderen Gemeinden ist auch in der Bezirkshauptstadt Grieskirchen das Budget derart knapp, dass man droht eine „Härteausgleichsgemeinde“ zu werden.

Die Stadt Grieskirchen hat trotz eines Sparkurses die Rücklagen aufgebraucht. Das haben die OÖNachrichten nach der jüngsten Gemeinderatssitzung berichtet. 2026 könnte Grieskirchen daher eine sogenannte Härteausgleichsgemeinde werden. Für 2024 gibt es ein Minus von 320.000 Euro im Stadtbudget, nächstes Jahr von 871.000 Euro, das nur über die letzten Rücklagen gedeckt werden kann.
Deshalb stelle man sich schon auf noch härtere Rahmenbedingungen ein. So musste der Tarif für die Wasser- und Müllgebühren angehoben werden. Kommt es tatsächlich zum Härteausgleich, dann müssen auch Förderungen für Vereine gekürzt werden.
In die Ferne rücken Projekte wie die Sanierung beziehungsweise der Neubau des Veranstaltungszentrums Manglburg oder die Sanierung des Rathauses.
Das Budget für 2025 wurde im Gemeinderat einstimmig beschlossen.


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