Wildereiverdacht bei Großotten
GROSSOTTEN. In der Zeit von 9. bis 30. Juli wurden im Gebiet der Jagdgenossenschaft Großotten (Gemeinde Großschönau) zwei erlegte Rehe aufgefunden. Da keiner der hiesigen Jäger die Tiere schoß, besteht der Verdacht, dass ein Wilderer in der Gegend sein Unwesen treibt.

Der Jagdaufseher der Jagdgenossenschaft Großotten zeigte am 30. Juli um 18.10 Uhr auf der Polizeiinspektion Bad Großpertholz an, dass in seinem Jagdrevier in der Zeit vom 29.07.2017, 21.00 Uhr bis zum 30.07.2017, 16.00 Uhr ein bisher Unbekannter mit einem Jagdgewehr einen einjährigen Rehbock angeschossen hatte und der Rehbock von ihm verendet aufgefunden wurde. Das Projektil stamme von einem Jagdgewehr, habe den Brustspitz verletzt und massive Verletzungen im Bereich des linken Vorderlaufes verursacht.
Im Zuge der Vernehmung gab der Jagdaufseher weiters an, dass er am 10. Juli, gegen 11.00 Uhr im Zuge von Mäharbeiten (nur 200 Meter vom letzten Tatort entfernt) ebenfalls einen vierjährigen Rehbock vorgefunden habe, der im Bereich des rechten Vorderlaufes massive Schussverletzungen aufgewiesen habe. Das Tier sei in ein Getreidefeld geflüchtet und bisher nicht mehr aufgefunden worden.


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