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GRÜNAU/TERNBERG. Ein 17-jähriger Praktikant aus Ternberg wurde bei Forstarbeiten in Grünau von einem Tragseil acht Meter in die Höhe gerissen und stürzte danach zu Boden. Er erlitt Beckenverletzungen.

Foto: Bergrettung Grünau
  1 / 7   Foto: Bergrettung Grünau

Der Unfall geschah im Bereich Engelgraben bei Arbeiten am gespannten Ende eines Stahlseils eines Seilkrans. Der junge Praktikant wollte eine zuvor am Laufwagen befestigte Motorsäge wieder abnehmen. Dabei setzte sich der Laufwagen in Bewegung. Der Praktikant ließ die Motorsäge nicht los, möglicherweise hatte sie sich auch verhängt. Das Tragseil erreicht nach 20 bis 30 Metern eine Höhe von acht Metern und führt direkt an einer Buche vorbei. Dort wurde der Mann abgeworfen und durch die Luft gewirbelt.

Aststumpf nur knapp verfehlt

Er schlug direkt auf einem am Boden liegenden dürren Baum auf, und verfehlte glücklicherweise einen nach oben ragenden Aststumpf selbigen Baumes. Der Mann war noch ansprechbar. Die anwesenden Arbeitskollegen leisteten sofort Erste Hilfe und setzten die Rettungskette in Gang. Der Verletzte wurde von der Bergrettung Grünau versorgt und vom Notarzthubschrauber mittels Tau geborgen und ins Krankenhaus geflogen. Er dürfte bei seinem Sturz eine Beckenverletzung davon getragen haben.


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