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GSCHWANDT. Von Gastronomie-Projekten über Geschäfte bis hin zu „altersgerechtem Wohnen“ soll das künftige Gemeindezentrum viele Aufgaben erfüllen. Das ambitionierte Ziel: In drei bis vier Jahren will man fertig sein.

Die Grafinger-Front – und damit das bisherige Ortsbild – bleibt erhalten. Foto: Tóth
Die Grafinger-Front – und damit das bisherige Ortsbild – bleibt erhalten. Foto: Tóth

Das neue Gemeindezentrum lockt schon in der Planungsphase erste Interessenten an: „Wir sind schon mit einigen in Kontakt, die sich mit Gastronomieprojekten oder Geschäften beteiligen wollen und die wir auch frühzeitig in das Projekt einbinden möchten“, so Bürgermeister Fritz Steindl. Ebenfalls Platz finden sollen Möglichkeiten für „altersgerechtes Wohnen“ sowie kostengünstige, kleinere Mietwohnungen und eventuell auch Eigentumswohnungen. Auch Raum für Spielgruppen, Jugend oder Vereine, eine Tiefgarage für die Bewohner sowie Geschäfte und ein Park- und Ruhebereich sollen entstehen. Ein gepflasterter Außenbereich wird Platz für Ortsfeierlichkeiten, aber auch z.B. Agapen bei Hochzeitsfeiern bieten.

„Auch die Pfarre hat schon die Zustimmung der Diözese erhalten, dass sie sich einbringen können“, so Steindl. Damit wäre eine Übersiedlung des Pfarrheims in das Gemeindezentrum möglich. Und auch das Gemeindeamt selbst wird hier künftig an zentraler Stelle im Ort zu finden sein. „Wichtig ist, dass wir im Voraus mögliche Mehrfachnutzungen bedenken – zum Beispiel kann ein Gemeinderatssaal auch für andere Zwecke verwendet werden – und dass wir Nutzungskonflikte vermeiden“, betont Steindl.

Obwohl das Projekt durch Corona um drei Monate zurückgeworfen wurde, hofft der Bürgermeister, Planungs- und Bauphase für das Projekt mit einer Investitionssumme „im zweistelligen Millionenbereich“ in drei bis vier Jahren mit Unterstützung der Landesräte Hiegelsberger, Achleitner, Gerstorfer und Haimbuchner fertig zu stellen.


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