Gmundner Ost-Umfahrung ist eröffnet
GSCHWANDT. Bereits in den 70er Jahren gab es erste Überlegungen für eine Umfahrung Gmunden-Ost. Nun steht die 2,4 Kilometer lange Trasse für den Verkehr zur Verfügung.

Von einer fast 50 Jahre dauernden „Schwangerschaft“ die nun zu Ende sei sprach Landeshauptmann Josef Pühringer (VP) bei der Eröffnung der Gmundner Ostumfahrung. Lange war um die Trassenführung gerungen worden, ehe vor zwei Jahren der Spatenstich erfolgte. Das 13 Millionen Euro teure Projekt soll den Durchzugsverkehr zwischen Almtal und Traunseeregion um 3800 Fahrzeuge täglich entlasten. Bislang verlief dieser durch das Stadtzentrum von Gmunden und auf „Schleichwegen“ in Gschwandt, die nicht für die Aufnahme dieser Verkehrsmengen geeignet waren. Zudem führte das hohe Verkehrsaufkommen in der Vergangenheit auch zu zahlreichen Unfällen, wie Straßenbaulandesrat Franz Hiesl (VP) anlässlich der Eröffnung erinnerte. Zwischen 2010 und 2014 wurden in diesem Bereich bei 103 Unfällen 133 Personen verletzt.Ein Plakat am Trassenrand zeigte, dass nicht alle betroffenen Landwirte mit der neuen Straße zufrieden sind – kritisiert wird das vier Kilometer lange Nebenwegenetz sowie fehlende Auffahrtsmöglichkeiten auf die neue Umfahrung. Dennoch zog Gschwandts Bürgermeister Fritz Steindl (VP) eine positive Gesamtbilanz: Die Umfahrung entlaste bisher vom Durchzugsverkehr geplagte Siedlungsgebiete und bringe eine bessere Anbindung für das Gewerbezentrum im Münzfeld.








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