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HAAG. Am Montag, den 25. Jänner 2015 wurde die Haager Feuerwehr gegen 22:15 Uhr zu einem Ölaustritt auf die Innkreisautobahn A8 in Fahrtrichtung Suben alarmiert.

  1 / 15   Der Schwertransporter kam ins Schleudern und prallte an die Betonleitschiene. Fotos: HBM Thomas Öhlschuster, FF Haag/H.

Beim Eintreffen am Einsatzort bot sich folgende Lage: Ein überbreiter Schwertransporter war mit Begleitfahrzeug in Richtung Suben unterwegs. Kurz vor der Ausfahrt Ried geriet das Fahrzeug aus unbekannter Ursache ins Schleudern, schlitterte auf die Beton-Mittelleitschiene und auf dieser noch etwa 50 m dahin. Dabei wurde der Tank beschädigt und Treibstoff trat aus.

Von der Feuerwehr konnten noch mehr als 300 Liter Diesel umgepumpt werden. Der auf der Fahrbahn verteilte Treibstoff wurde mit mehreren Säcken Ölbindemittel gebunden und entsorgt.

Beim Anprall an die Betonleitschiene wurden auch Beton- und Fahrzeugteile auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Glücklicherweise fuhren zu diesem Zeitpunkt dort keine Fahrzeuge. Der Lenker blieb beim Anprall unverletzt.

Die Bergung des Lastwagens war anschließend eine sehr zeitaufwändige Angelegenheit. Das geladene Teil hatte ein Gewicht von mehr als 20 t und musste schonend geborgen werden. Die Bergungsmaßnahmen wurden von einem Spezial-Bergeunternehmen durchgeführt, die Feuerwehr unterstützte dabei.

Sehr mühsam war auch die Anfahrt zum Einsatzort. Da der Schwertransporter überbreit war, konnte der nachfolgende Verkehr nicht überholen sondern musste hinten nachfahren. Bereits dadurch bildete sich ein umfangreicher Stau, auch die Bildung der Rettungsgasse kann mit „nicht vorhanden“ beschrieben werden.

Die Innkreisautobahn war während der Aufräumarbeiten zur Gänze gesperrt, der Verkehr wurde in Haag auf die Umleitungsstrecke abgleitet. Einsatzende für die mit RLFA, TLFA, RÜST und LAST ausgerückte Einsatzmannschaft war erst gegen 5 Uhr früh.

Quelle: BFKDO GR


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