Hagenberger Feuerwehrmänner beim härtestem Feuerwehrbeweb in Amerika
HAGENBERG. Thomas Kiesenhofer und Martin Remplbauer (FF Hagenberg) nehmen als einzige österreichische Teilnehmer bei der Firefighter Combat Challenge in Montgomery in Alabama (USA) teil.

Hunderte Feuerwehrmänner und -frauen aus der ganzen Welt werden dabei versuchen, den Parcours, bei dem ein Atemschutzeinsatz simuliert wird, so schnell wie möglich zu bestreiten. Die beiden Feuerwehrsportler haben sich in den vergangenen Wochen sehr intensiv auf diese Herausforderung vorbereitet. Das klare Ziel der beiden ist es, sich sowohl im Einzel- als auch im Tandembewerb für das Finale zu qualifizieren und am Ende eine Top Platzierung für Österreich zu erreichen.Martin Remplbauer, der heuer bereits einen Vizestaatsmeistertitel im „Toughest Firefighter Austria“-Bewerb errungen hat: „Die Vorfreude auf den Bewerb und die Motivation ist riesig. Momentan trainieren wir gemeinsam dreimal die Woche je drei Stunden für den Bewerb, machen jeder zusätzliches Krafttraining im Fitnessstudio und halten unsere Kondition mit Laufeinheiten hoch. Der Bewerb fordert alle Fähigkeiten: Ausdauer und Kraft, aber auch psychische Stärke und Durchhaltevermögen. Besonders bedanken möchten wir uns bei unseren Sponsoren für die tolle Unterstützung! Wir freuen uns riesig, Österreich bei den Weltmeisterschaften in den USA vertreten zu dürfen!“
Über den BewerbDer Parcours wird in kompletter Einsatzbekleidung mit angeschlossenem Atemschutzgerät (Zusatzgewicht rund 25 Kilo) absolviert. Station 1, „der Turm“: Erklimmen eines zwölf Meter hohen Turms mit einem 19 Kilo schweren Schlauchpaket. Oben angekommen: Aufziehen eines 19 Kilo schweren Schlauches und Hinunterlaufen ohne Überspringen einer Stufe. Station 2, „die Hammerbox“: Verschieben eines 72,5 Kilo schweren Gewichts um 1,5 Meter mithilfe von gezielten Schlägen eines Vorschlaghammers. Station 3, „der Slalomparcours“: Nach einem 42,5 Meter langen Slalomparcour Aufnahme einer unter Druck stehenden Schlauchleitung, diese durch den Parcours ausziehen und Hindernis umspritzen. Station 4:, „der Dummy“: Aufnehmen einer 80 Kilo schweren Puppe und Ziehen dieses Dummys über 30 Meter bis zur Ziellinie.
Der gesamte Wettkampf wird an einem Stück und ohne Pause zwischen den Stationen absolviert. Darum wird dieser auch „The Toughest Two Minutes in Sports“ genannt.


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