Finanzspritze für Blasmusik-App tonestro
HAGENBERG/PIERBACH. Eine Finanzspritze im sechsstelligen Bereich hat das Startup tonestro erhalten: Die weltweit erste Handy-App, um Blasmusikinstrumente spielerisch zu erlernen, kann genau rechtzeitig zum Release, also zur Veröffentlichung, richtig durchstarten.

Welches Potenzial in tonestro steckt, veranschaulichen folgende Zahlen: In Österreich, Deutschland und der Schweiz unterrichten rund 50.000 Instrumentallehrer etwa 1,8 Millionen Schüler in öffentlichen Musikschulen. Weltweit musizieren mehr als 100 Millionen Menschen mit einem Blasinstrument. Der Prototyp der App, die dem Übenden sofortige Rückmeldung über Tonhöhe und Rhythmus gibt, ist gerade bei Musiklehrern sehr gut angekommen.
Release von Premium-Version
Dieser Tage wird die Premium-Version zum Download auf gängigen Plattformen veröffentlicht. Über die genaue Höhe des Investments will Heinrich Huber aus Pierbach, einer von vier tonestro-Gründern, nichts sagen. Nur so viel gibt er preis: „Die Geldgeber sind drei Personen, zwei davon aus der Region.“ Das Kapital wird vor allem für Entwicklerpersonal sowie für Marketingmaßnahmen benötigt. Huber spricht von etwa zehn Entwicklern, die innerhalb von zwei Jahren aufgenommen werden sollen.
Weitere Investitionsrunde geplant
Zusätzlich zum Investment erhält tonestro Unterstützung von einem internationalen Unternehmen, was das App-Marketing und den Vertrieb angeht. „Dadurch können wir uns auf die Weiterentwicklung unserer App konzentrieren. Unsere Vision ist, führender Anbieter von digitaler Lernunterstützung für Musiker zu werden“, so Huber. Eine weitere Investitionsrunde ist geplant. Info: www.tonestro.com


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