Förderprogramme wurden vorgestellt
HAGENBERG. Die Förderprogramme 2014-2020 und deren Rahmenbedingungen sowie Schwerpunkte für die Umsetzung in den Regionen wurden bei einer Informationsveranstaltung vorgestellt. An Thementischen standen die RMOÖ-Experten sowie Experten anderer Institutionen zur Verfügung, um detaillierte Auskunft zu geben.

„Im Mühlviertel haben in den letzten Jahren viele Maßnahmen und Projekte zur positiven Entwicklung unserer Region beigetragen. Dies geschah in einem von Kooperation und Engagement geprägten Klima. Wesentliche finanzielle Unterstützung erhielten die Projekte durch europäische und nationale Förderungen“, sagt EUREGIO-Obfrau Gabriele Lackner-Strauss zur Regionalentwicklung im Mühlviertel. Das Netzwerkteam der Förderexperten und Regionalmanagern, welches in der EU-Programmperiode 2014-2020 für die Region Mühlviertel arbeitet, wurde vorgestellt. Die klaren Zuständigkeiten und die Zusammenarbeit mit den Förderstellen des Landes OÖ konnten den interessierten Gästen vermittelt werden. Dreizehn FörderprogrammexpertInnen der Regionalmanagement OÖ GmbH, des österreichischen Integrationsfonds, Jugend in Aktion, Leader und Klima-und Modellregionen für die Bezirke Freistadt und Perg waren eingeladen, um zu europäischen und nationalen Förderprogrammen, die der Region Mühlviertel zur Verfügung stehen, zu informieren. Dabei wurden die Programme Agenda 21, Asyl-Migrations- und Intergrationsfonds, Dorf-Und Stadtentwicklung, Erasmus +, Europäische Sozialfond, INTERREG Österreich-Bayern, und Österreich-Tschechien inklusive Kleinprojektefonds, IWB-Sadt-Umland Kooperation, drei Leader- sowie zwei Klima-und Energie-Modellregionen den Gästen vorgestellt. Den Gästen wurde auch das komplexe Vorbereitungsprozedere zur Entwicklung und Genehmigung der einzelnen Programme zwischen Österreich und der Europäischen Union von RMOÖ Geschäftsstellenleiter Wilhelm Patri erklärt.
INFO: Die Arbeit der Regionalmanagement OÖ GmbH zielt auf einen nachhaltigen Ausbau der Lebensqualität in den oberösterreichischen Regionen ab. Eine durchdachte Infrastruktur, genügend Arbeitsplätze und beste Ausbildungsmöglichkeiten sind ausschlaggebend für die Lebensqualität einer Region. Ebenso wichtig sind die sogenannten weichen Faktoren wie Freizeit- und Kulturangebote, Betreuungsangebote und soziale Sicherheit. Die RMOÖ unterstützt Gemeinden und Unternehmen sowie Vereine und Verbände dabei, ihre Projektideen in diesen Bereichen umzusetzen und so ihre Region aktiv mitzugestalten.


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