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HAIBACH. Anfang November 2017 verabschiedeten sich die reisefreudigen Schwestern Karin (28) und Sabine (25) Pargfrieder aus Haibach mit ihren 15 Kilogramm schweren Rucksäcken vom Elternhaus, um sich einen Traum zu erfüllen und die Lebensweisen der Menschen anderer Länder und Kulturen kennenzulernen. 
 

Australien wurde besucht.
  1 / 2   Australien wurde besucht.

Vor wenigen Wochen sind sie nach rund 95.000 zurückgelegten Kilometern wieder glücklich und erfüllt im Mühlviertel angekommen.

Freude über Schwarzbrot und sauberes Wasser

In Thailand, Laos, Kambodscha, Neuseeland, Australien, Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien und Argentinien lebten sie hauptsächlich mit Einheimischen und anderen Rucksack-Reisenden abseits der Touristenströme zusammen. Alle Ziele und Unterkünfte buchte man kurzfristig vor Ort oder per Internet. Zu Hause angekommen freute man sich wieder auf ein Schwarzbrot, das es sonst nirgendwo in der Form gibt, auf Trinkwasser aus der Leitung, das auch überall rar oder unsauber ist und auch auf die gepflegte, müllfreie Landschaft.

Ungewöhnliche Souvenirs bleiben für immer

Diese einmaligen Eindrücke ihrer Reise haben Karin und Sabine in ihrem Reiseblog www.wosindkarinundbina.jimdo.com niedergeschrieben. Dort blicken sie auf eine erfüllte Mission, aber auch mit Wehmut zurück und berichten: „Wenn wir an unsere Abenteuer denken, haben wir ein Sehnsuchts- und Dankbarkeitskribbeln im Bauch. Außerdem tragen wir sicher genug Souvenirs an unseren Körpern – wie zum Beispiel unsere Tattoos aus Buenos Aires, Karins Schneidezahn aus Peru, unsere vielen Armbändchen und die Moskitostichnarben vom Amazonas an den Beinen.


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