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HASLACH. Als Geburtstagsgeschenk, zum Selber kaufen oder vielleicht schon als mögliches Weihnachtsgeschenk: Die Nistkästen für Vögel, die in der FAB hergestellt werden, sind eine tolle Idee und geben außerdem den Jugendlichen, die dort arbeiten, eine sinnvolle Aufgabe.

Individuell gefertigt für die verschiedenen Vogelarten. Foto: Demir
Individuell gefertigt für die verschiedenen Vogelarten. Foto: Demir

Die Mitarbeiter in der Werkstatt erledigen viele wichtige Aufgaben. Eine davon ist es, Nistkästen für die Vögel zu bauen. „Wir waren im Zuge unserer Projekttage am Unterkagererhof. Dort haben wir gesehen, dass die aufgehängten Nistkästen schon ziemlich morsch sind. Dadurch ist unsere Idee entstanden“, freut sich Werkstattleiter Thomas Hofer.

Das Wissen über die verschiedenen Vogelarten und was diese für einen Unterschlupf benötigen, haben sich die Jugendlichen bei einem Polylehrer und Vogelexperten geholt. Die ersten gefertigten Exemplare wurden dann am Unterkagererhof und im Böhmerwald aufgehängt. „Der Wald tut den Jugendlichen gut und es war schön zu sehen, wie sie der Natur etwas näher kamen“, resümiert Hofer glücklich. Die Nistkästen werden individuell und nur auf Anfrage gefertigt.

Zurück ins Arbeitsleben finden

26 Jugendliche, davon auch einige mit Beeinträchtigung, sind derzeit in der FAB in Haslach tätig. 16 davon leben auch dort. „Wir bieten den Jugendlichen einen geregelten Tagesablauf, wie sie ihn auch in der Arbeitswelt draußen haben“, erklärt Hofer. „Wir könnten auch den ganzen Tag basteln, aber was würde es bringen. Deshalb arbeiten wir mit Firmen zusammen, die den Jugendlichen eine verantwortungsbewusste Aufgabe geben, wo auch Liefertermine eingehalten werden müssen“, erklärt der engagierte Werkstattleiter. Außerdem arbeitet die FAB mit Betrieben zusammen, in denen die Jugendlichen ein Praktikum absolvieren können. Nach dem Praktikum wird entschieden, ob sie dort bleiben dürfen.

„Etwa 75 Prozent unserer Schützlinge finden den Weg ins Arbeitsleben und das ist eine sehr gute Zahl“, freut sich Projektleiter Karl Gallistl. „Wir geben unser Bestes, aber nicht jeder möchte unsere Hilfe annehmen“, so der Projektleiter abschließend. Drei Jahre können die Jugendlichen in der Obhut der FAB bleiben, danach sind sie auf sich gestellt.


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