„Bleiben Sie GES.UND-Hotline“ unterstützt Menschen in der Region
HASLACH. Für viele Menschen ist die Coronakrise eine noch nie erlebte Ausnahmesituation. Um schnell und unkompliziert professionelle Hilfe anzubieten, hat der Gesundheitsdienstleister PROGES in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitszentrum Haslach die „Bleiben Sie GES.UND-Hotline“ für die Region ins Leben gerufen.

Die massive Einschränkung sozialer Kontakte und die häusliche Isolation können sich auf die Psyche einwirken und massive Belastungen auslösen - vor allem Ängste (Existenzängste, Verlustängste, etc.). Daher ist es gerade jetzt besonders wichtig, Menschen schnell und unkompliziert professionelle Hilfe anzubieten. Wer wird kontaktiert? Angerufen werden jene Personen der Gemeinden Haslach, St. Stefan-Afiesl, Lichtenau und St. Oswald, die sogenannte Risikogruppen darstellen bzw. in dieser belastenden Ausnahmensituation Unterstützung benötigen wie etwa:
- Personen, die älter als 65 Jahre alt sind
- Personen, die an relevanten Vorerkrankungen leiden (Diabetes, Lungenerkrankungen, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen)
- Pflegende Angehörige
- Personen mit bekannten psychischen Belastungen
- Personen mit niedrigem Sozialstatus
- Personen mit Migrationshintergrund
„Wir kontaktieren einen ausgewählten Personenkreis, klären deren Belastungssituation ab und veranlassen eine mögliche Hilfestellung und Unterstützungsangebote und informieren begleitend ganz allgemein über Schutzmaßnahmen bzw. Gesundheitskompetenz“, so Julia Commenda, Proges-Projektkoordinatorin von GES.UND.
Schnellstmögliche Unterstützung
Im direkten Telefongespräch mit dem vom Gesundheitszentrum Plus definierten Personenkreis, werden die Unterstützungsleistungen, die von Nachbarschaftshilfe und Essens-Lieferservice, über ärztliche Betreuungsmaßnahmen bis hin zu 24h-Betreuung reichen können, abgeklärt und unmittelbar veranlasst. „Für Menschen mit chronischen Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes, kann mit dieser fachlichen, telefonischen Begleitung der notwendige Betreuungsbedarf möglichst aufrechterhalten werden“, so Erwin Rebhandl vom Gesundheitszentrum in Haslach.


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