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HASLACH. 75 frisch geprüfte Meister schlossen in der zu Ende gehenden Bildungssaison ihre landwirtschaftliche Berufsausbildung mit der Meisterprüfung ab. Vier von ihnen zeigten dabei besondere Leistungen und wurden zu „Meistern des Jahres“ ernannt. Einer davon ist der Haslacher David Keplinger.

  1 / 2   David Keplinger ist "Meister des Jahres" im Bereich der Forstwirtschaft (vorne hockend, r.). Dazu gratulierten (v.l.): LAK-Präsident Eugen Preg, LK-Vizepräsident Karl Grabmayr, Obfrau ARGE Meister LAbg. Michaela Langer Weninger; LFA GF Johannes Brandstetter, Obmann Stv. ARGE Meister Johann Schöffel sowie Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger. Foto: Markus Hohensinn

Schon als Schulkind interessierte sich David Keplinger für den Wald, der auf dem elterlichen Betrieb sowohl in forstwirtschaftlicher als auch in jagdlicher Hinsicht schon lange eine große Bedeutung hat. Gleich nach dem Abschluss an der HLBLA St. Florian absolvierte der Haslacher den Forstwirtschaftsfacharbeiter. Die Waldfläche am Hof wurde auf rund 20 Hektar verdoppelt.

Als Waldhelfer im Einsatz

Keplingers Vater betreut als Waldhelfer in Summe mehr als 200 Hektar Wald. David Keplinger unterstützt seinen Vater bei diesen Tätigkeiten, angefangen von den Auszeigen über die Ernte bis hin zu den Vermarktungstätigkeiten. „Für mich war bald klar, dass der Facharbeiter für mich nicht die letzte Ausbildung im Bereich der Forstwirtschaft sein soll“, erinnert sich Keplinger. Deshalb entschied er sich nach dem Agrarpädagogik-Studium, den Forstwirtschaftsmeister zu machen - neben seinen beruflichen Tätigkeiten als Lehrer an der Bioschule Schlägl, dem Biokompetenzzentrum Schlägl und der Arbeit auf dem elterlichen Milchviehbetrieb.

Meisterprüfung in der neuen Ausbildungsstätte

David Keplinger legte seine Meisterprüfung in der neuen Forstlichen Ausbildungsstätte Traunkirchen ab, die seit September 2018 in Betrieb ist. In dieser Bildungseinrichtung werden 130 Schüler sowie knapp 8.000 Kursteilnehmer pro Jahr aus- und weitergebildet. Der Mühlviertler hat sich dabei besonders hervorgetan und wurde deshalb zum „Meister des Jahres“ ernannt. Die Obfrau der ARGE Meister OÖ, LAbg. Michaela Langer-Weninger, lobte alle neuen Meister: „Jede Meisterprüfung ist eine besondere Leistung. Die Anforderungen an das Engagement und das Zeitmanagement der Meister sind hoch, die zu erbringenden Arbeiten erfordern einiges an Aufwand.“ 


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