Frohbotin aus Helfenberg gibt bolivianischen Mädchen eine Zukunftschance
HELFENBERG. Bolivien ist schon seit 25 Jahren die Wahlheimat von Daniela Kastner: Die gebürtige Helfenbergerin lebt und arbeitet an der Schule Granja Hogar und ermöglicht dort den Mädchen Bildung und eine Berufsausbildung.

Die Frauengemeinschaft „Werk der Frohbotschaft“, der die Mühlviertlerin angehört, hat sich die Bildung von Mädchen und jungen Frauen der Chiquitania im Tiefland Boliviens zum Ziel gesetzt. Seit 1966 können die Schülerinnen im Bildungszentrum Granja Hogar die Matura machen, verpflichtend ist außerdem eine praktische Ausbildung entweder in Hauswirtschaft, Weben, Keramik, Gastronomie und Kochen oder Nähen. Daniela Kastner war Internatsleiterin und Lehrerin, nunmehr ist sie dort die Verwalterin.
Eltern können sich Schulbesuch nicht leisten
Es sind bevorzugt Mädchen von Landarbeiterfamilien, die in der Schule aufgenommen werden. 2011 wurde die Schule erstmals auch für männliche Schüler geöffnet. Die Eltern sind sehr froh über diese Möglichkeit zu einer guten Ausbildung für ihre Kinder, können als Landarbeiter finanziell aber nur wenig beitragen.
Auf Spenden angewiesen
So sind Kastner und alle Frohbotinnen immer wieder auf Hilfen von außen angewiesen, um den Schulbetrieb zu meistern und den jungen Chiquitanos eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Aktuell werden etwa Nähmaschinen, Küchenmaschinen, Maschinen für die Werkstätten und andere Geräte benötigt. Die gebürtige Helfenbergerin wendet sich deshalb mit ihrem Anliegen auch an ihre alte Heimat. Spenden für die Schule Granja Hogar nimmt die Missionsstelle der Diözese Linz gerne entgegen und leitet diese weiter.
Spendenkonto:
Missionsstelle der Diözese Linz
Kennwort: Granja Hogar
IBAN: AT71 5400 0000 0038 3117
BIC: OBLAAT2L


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