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Spatenstich gesetzt: Biohort startet Werkserweiterung in Herzogsdorf früher als geplant

Martina Gahleitner, 25.10.2019 06:52

HERZOGSDORF/NEUFELDEN. Innerhalb eines Jahres verdoppelt Biohort die Produktions- und Lagerfläche in Herzogsdorf und schafft damit 50 weitere Arbeitsplätze in der Region.

Betriebsleiter Johannes Zauner, Bürgermeister Alois Erlinger, Biohort-Geschäftsführer Maximilian Priglinger und Baumeister Gerhard Resch (Brüder Resch, v.l.) haben den Baustart für den Zubau in Herzogsdorf eingeläutet. Foto: Biohort

Früher als geplant hat der europäische Marktführer für Stauraumlösungen aus Metall mit Stammsitz in Neufelden mit der geplanten Werkserweiterung in Herzogsdorf begonnen. Der Grund dafür liegt laut Geschäftsführer Maximilian Priglinger in der erfreulichen Auftragslage bei Biohort: „Aufgrund dem jährlich konstanten Wachstum von 15 bis 20 Prozent müssen wir unsere Produktions- und Lagerkapazitäten erhöhen. Die Erweiterung in Herzogsdorf ermöglicht uns das relativ schnell und einfach.“ Gemeinsam mit dem örtlichen Bürgermeister Alois Erlinger und der Baufirma Resch hat Priglinger Anfang der Woche den offiziellen Spatenstich gesetzt und damit den Baubeginn eingeläutet. „Der Werksbau in Drautendorf und der damit verbundene Standortwechsel von Biohort und Ascendor wird davon nicht beeinflusst und wie geplant weiterverfolgt“, ergänzt der junge Unternehmer.

Werk wird gespiegelt 

Die Werkserweiterung kann dank der bereits vorhandenen Baugenehmigungen und Baupläne sehr rasch umgesetzt werden. Das vorhandene Gebäude wird dabei gespiegelt und auf der vorgesehenen Fläche angebaut. Dadurch entstehen auf 12.000 m² weitere 8.000 m² Produktionsfläche und 4.000 zusätzliche, dringend benötigte Palettenstellplätze.

Fertigstellung im Herbst 2020

„Bis Ende dieses Jahrs sollen die Erdarbeiten abgeschlossen und voraussichtlich auch schon die Fundamente gesetzt sein. Danach geht es dann in eine kleine Winterpause“, verrät Johannes Zauner, Betriebsleiter Herzogsdorf und verantwortlicher Biohort-Projektleiter. Mit dem eigentlichen Werksbau wird dann im Frühjahr begonnen. Im Herbst 2020 soll die zweite Halle inklusive Hochregallager fertig sein. Das Investitionsvolumen beträgt dabei knapp sieben Millionen Euro. Mit der Werkserweiterung werden weitere 50 Arbeitsplätze geschaffen.


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