Vereine bewahren Traditionen in der Gemeinde und leisten Hilfe
HINTERSTODER. Im Frühjahr des Jahres 1904 bricht ein verheerender Waldbrand am Fuße des Tambergs aus. Nur mit größten menschlichen Anstrengungen konnte diese Feuersbrunst unter Kontrolle gebracht werden.

Um die Bewohner von Hinterstoder auch zukünftig vor derartigen Feuergefahren zu schützen, gründeten einige tapfere Männer rund um Kommandant Hans Windschek im Mai 1905 die Feuerwehr Hinterstoder.
Neue Zeiten
110 Jahre nach der Gründungsversammlung hat sich vieles verändert: Das Löschen von Bränden ist durch moderne Bauweisen und die Achtsamkeit im Umgang mit dem Element Feuer in den Hintergrund gerückt. Die Feuerwehr ist zum vielseitigen „Alleskönner“ in einer Gemeinde aufgestiegen.
Für den Notfall gerüstet
Stürme, Überflutungen und Unwetter haben in den letzten Jahren zugenommen. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hinterstoder investieren jährlich rund 8000 Stunden in Einsatzdienst, Aus- und Weiterbildung sowie die Jugendarbeit. So können sie im Notfall den Bewohnern und Gästen professionelle Hilfe leisten.
Die Feuerwehren sind aber auch für das Bewahren von Traditionen in einer Gemeinde mitverantwortlich. Als Kulturträger leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Ortsgemeinschaft.
Die Freiwillige Feuerwehr Hinterstoder veranstaltet am Samstag, 11. Juli, das traditionelle Maibaumumschneiden am „Platz der Vereine“. Beginn ist um 18 Uhr, ab 20 Uhr sorgen „Die Siaßreiter“ bei freiem Eintritt für beste Stimmung. Gemeinsam mit den Kameraden der Feuerwehr Hinterstoder kann man dabei die Gemeinschaft in gemütlicher Atmosphäre feiern.
Maibaum-Umschneiden
Samstag, 11. Juli, ab 18 Uhr
Platz der Vereine, 4573 Hinterstoder
Eintritt: frei


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