NÖ-FPÖ-Spitze zeigte sich begeistert
HOLLENSTEIN/YBBS. Die Führungsspitze der FPÖ Niederösterreich besuchte das Gut Hohenlehen und zeigte sich begeistert von der Artenvielfalt.

Es waren vor allem die Naturbelassenheit, die Artenvielfalt und die vielfach unterschätzte Weitläufigkeit des Gutes Hohenlehen zwischen Opponitz und Hollenstein, von der sich die Delegation der FPÖ Niederösterreich mit Klubobmann Gottfried Waldhäusl und Nationalratsabgeordnete Edith Mühlberghuber begeistert zeigten. Anlass für den Besuch, der auf Einladung von Gutsbesitzer Michael Schmidtkunz erfolgte und der die Delegation persönlich durch das Gebiet führte, war die laufende Diskussion zum Thema Jagdgatter. Um Vorurteile abzubauen und wahrheitsgemäß zu informieren, führte Michael Schmidtkunz die Politiker einen halben Tag durch das wunderschöne Gebiet. Um das weitläufige eingefriedete Gebiet zu umrunden, benötigt ein guter Wanderer zwei Tage. Die großzügige Fläche und die Ruhe in diesem Gebiet ermöglichen, dass sich hier rare Tierarten wie der Birkhahn, der Adler, Schwarzstorch, Eulen und Kauzarten, Wanderfalken und seltene Singvogelarten wieder ansiedeln. Es besteht daher auch seit Jahren eine gute und kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Bird Life Club Austria. „Wir pflegen hier einen verantwortungsvollen und respektvollen Umgang mit der Schöpfung Mutter Natur“, betont Gutsbesitzer Michael Schmidtkunz, der gerne auch interessierte Menschen einlädt, sich selbst von dem gut geführten Wildschutzgebiet mit 820 Hektar zu überzeugen. Wanderer und Naturliebhaber finden über die zahlreichen Überstiege und Tore jederzeit Zugang. Ausnahme bilden hier nur die kurze Zeit der Holzarbeiten und die Pirsch-Jagdzeit. “Ich habe alle Entscheidungsträger der Politik und der Gesetzgebung eingeladen, sich vor Ort selbst ein Bild zu machen und stelle mich gerne den Fragen und Diskussionen zum Thema Gatter! Einige sind dieser Einladung auch bereits nachgekommen, so wie hier die Delegation der FPÖ Niederösterreich“, so Gutsbesitzer Michael Schmidtkunz. Am Ende der halbtägigen Wanderung meinte Klubomann Waldhäusl: „Es gibt in jedem Bereich schwarze Schafe. Aber so wie hier in Hohenlehen mit dem Wald, dem Tierbestand und der Natur umgegangen wird, verdient Respekt und Anerkennung und wirft ein völlig neues Licht auf das Thema Jagdgatter.“


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