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HORN. Am 14.09.2017 konnten das Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Diebstahl, und das Landeskriminalamt Wien, Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität, eine weitere Tätergruppe nach Begehung von Wohnungseinbrüchen festnehmen.

(V.l.) AbtInsp Günther Schiener, Brigadier Omar Haijawi-Pirchner und ChefInsp Gerhard Walli Foto: LPD NÖ

Diese Tätergruppe reiste Anfang September 2017 von Frankreich über Italien kommend nach Österreich ein. Während ihres Aufenthaltes verübten sie in unterschiedlichen Konstellationen Wohnhaus- und Wohnungseinbrüche in Tirol, Wien und Niederösterreich- darunter auch in Horn.

Verfolgungsjagd mit Hubschrauber

Nach Begehung von drei Wohnungseinbrüchen im Stadtgebiet von Horn wurden die drei Beschuldigten auf frischer Tat ertappt und flüchteten. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung waren auch ein Hubschrauber des Bundesministeriums für Inneres und eine Diensthundestreife eingebunden.

Die Polizeibediensteten versuchten eine Anhaltung des flüchtenden Täterfahrzeuges durchzuführen. Dabei blockierten sie mit einem zivilen Einsatzfahrzeug den von den Tätern gelenkten PKW beim Ausparken.

Der Lenker des Fluchtfahrzeuges bremste kurz ab, beschleunigte aber im nächsten Moment das Täterfahrzeug und rammte mit seiner rechten Seite das zivile Dienstkraftfahrzeug. Durch diese Kollision wurde das zivile Einsatzfahrzeug vorne links sowie das Täterfahrzeug stark beschädigt.

In weiterer Folge flüchteten die Beschuldigten mit weit überhöhter Geschwindigkeit durch das Stadtgebiet von Horn weiter in die nächste Ortschaft. Dort stellten sie ihr Fluchtfahrzeug ab, sprangen aus dem KFZ heraus und flüchteten zu Fuß in verschiedene Richtungen.

Krimireife Szenen bei Täterverfolgung

Der Lenker des Fluchtfahrzeuges konnte bei seiner Flucht von Bediensteten des Landeskriminalamtes Wien wahrgenommen werden. Zur Durchsetzung der Festnahme wollten die Beamten den Flüchteten mit ihrem Dienst-Pkw überholen, um ihm den Weg abzusperren. Während dieses Vorganges wechselte der Flüchtende unmittelbar vor dem Dienst-Kfz die Straßenseite. Nur durch eine unverzüglich eingeleitete Vollbremsung sowie Auslenken des Dienst-Kfzs nach links, konnte eine schwerere Kollision verhindert werden. Es kam nur zu einer leichten Berührung des Täters im Bereich des rechten Kotflügels, wobei das Dienst-Kfz leicht beschädigt wurde. Im Zuge der anschließenden Festnahme leistete der Beschuldigte massiven Widerstand.

Die beiden anderen Beschuldigten konnten in weiterer Folge im Zuge der Intensivfahndung auf einem landwirtschaftlichen Anwesen, unmittelbar vor einem größeren Waldgebiet aufgestöbert und festgenommen werden.

Diebesgut im Wert von etwa 50.000 Euro

Den drei beschuldigten georgischen Staatsbürgern im Alter von 27, 32 und 33 Jahren konnten drei Einbruchsdiebstähle im Stadtgebiet von Innsbruck zugeordnet werden. Aus den drei Wohnungen stahlen die Beschuldigten Schmuck, Bargeld, Zigaretten, Münzen usw. im Gesamtwert von ca. 50.000 Euro. Sie wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Krems an der Donau in die dortige Justizanstalt eingeliefert.

Der Leiter des Landeskriminalamtes Niederösterreich, Brigadier Omar Haijawi-Pirchner BA MA, betonte in seinen Ausführungen dass die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Polizeidienststellen, der Bevölkerung und den Justizbehörden wichtig ist um diese Straftaten zu klären. Gerade in einer Zeit wo wieder mit einem Anstieg der Dämmerungseinbrüche zu rechnen ist sollten verdächtige Wahrnehmungen sofort der Polizei gemeldet werden, damit diese die erforderlichen Maßnahmen unmittelbar einleiten kann, so Haijawi-Pirchner.


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