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ALTENBURG. Auf enormes Interesse traf die Veranstaltung „Der Wald als Chance für die Region“ im Stift Altenburg. Es war dies der dritte Teil einer Symposienreihe, die vom Wirtschaftsforum Waldviertel gemeinsam mit der Kooperationsplattform ForstHolzPapier sowie der IMC FH Krems veranstaltet wurde.

Tauschten sich über die vielfältige Bedeutungen des Waldes aus: Bezirkshauptmann Johannes Kranner, Michael Hüttl (Prior des Stiftes Altenburg), Hermine Hackl (Generalsekretärin Kooperationsplattform Forst Holz Papier), Landesrätin Barbara Schwarz, Christof Kastner (Obmann Wirtschaftsforum Waldviertel) und Bürgermeister (Altenburg) Markus Reichenvater Foto: NLK/Filzwieser

Nach der Bedeutung des Waldes im Tourismus, Gesundheit und als Wirtschaftsfaktor, wurde dieses Mal auf die Bedeutung des Waldes in Bildung, Kunst & Kultur eingegangen.

Der Stellenwert des Waldes

Andreas Holzinger, Präsident des Vereins Waldpädagogik in Österreich, zeigte auf, wie wichtig Waldwissen für die gesamte Gesellschaft ist. Karl Ennsfellner, Geschäftsführer der IMC FH Krems, brachte Beispiele für die Erwachsenenbildung im Forstsektor. Doris Stiksl (proHolz Steiermark) präsentierte die erste Neue Mittelschule Österreichs, die sich Holz und Gestaltung zum Schwerpunkt gewählt hat.

„Als Bildungs-Landesrätin ist es mir ein besonders großes Anliegen, dass unseren Kindern bereits im jüngsten Alter ein Bewusstsein für unsere Natur beigebracht wird. Wir leben vom und mit dem Wald. Wald bedeutet Lebensraum, Ressource, Umwelt, Erholung und vieles mehr. Umso wichtiger ist es, von Beginn an zu lernen, achtsam mit unseren Wäldern in ihrer Vielfalt umzugehen und Sensibilität für unsere Natur zu entwickeln“, so VP-Landesrätin Barbara Schwarz bei der Eröffnung.

Der Wald war schon immer eine große Inspirationsquelle für Kunstschaffende und prägte unsere Kultur maßgeblich. Dies stellten die Referenten dieses Veranstaltungsblocks eindrucksvoll unter Beweis.

Pater Michael Hüttl, Prior des Stiftes Altenburg, gab Einblicke in spirituelle „Wald-Aspekte“. Die vielfältigen kulturellen Möglichkeiten dieses Themas zeigte Alfred Grieshofer, Forstkultur-Experte aus dem Landwirtschaftsministerium auf. Ferdinand Nagele war als Kultur-Botschafter aus der Holzwelt Murau angereist, um den Waldbauernhof Griessnerstadl zu präsentieren. Beispiele aus der bildenden Kunst brachte der Maler und Illustrator Hannes Margreiter. Perfekt abgerundet wurde die Veranstaltung durch die gesangliche Einlage der routinierten Altenburger Sängerknaben.

„Ich freue mich sehr, dass das Thema Wald im Waldviertel einen so enormen Anklang findet und, dass so viele von uns darin eine große Chance für einen erfolgreichen, gemeinsamen Zukunftsweg sehen“, fasst der Obmann des Wirtschaftsforum Waldviertel, Christof Kastner, die Veranstaltung zusammen.

Die drei Waldsymposien des Wirtschaftsforum Waldviertel zum Thema „Der Wald als Chance für die Region“ waren Anlass für VP-Bundesminister Andrä Rupprechter seinen Österreichischen Waldgipfel auf Schloss Ottenschlag zu veranstalten.


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