Mitarbeiter des Landesklinikums Horn helfen in Traiskirchen
HORN/TRAISKIRCHEN. Mitarbeiter des Horner Landesklinikums halfen am 26. September bei der medizinischen und pflegerischen Basis-Versorgung von Asylbewerbern und anderen hilfsbedürftigen Fremden in der Bundesbetreuungsstelle-Ost für Asylwerber in Traiskirchen.

„Menschen, die nicht in einem Landesklinikum behandelt werden müssen, aber medizinische und pflegerische Unterstützung zur Genesung brauchen, finden eine geeignete Infrastruktur im AMP (Advanced Medical Post) des Österreichischen Roten Kreuzes in Traiskirchen“, weiß Joachim Kahl.
Das AMP ist eine Betreuungs- und Pflegestation, die für 40 Patienten konzipiert ist und aus dem internationalen Katastrophenmodul aufgebaut wird. Diese Einheit kommt erstmalig innerhalb Österreichs zum Einsatz und läuft in Traiskirchen seit Ende August im Vollbetrieb. Die Rotkreuz-Mitarbeiter kommen aus ganz Österreich um bei der Betreuung von Flüchtlingen im AMP zu helfen. So kam im September Unterstützung von engagierten Klinikumsmitarbeitern aus Horn und Zwettl.
Joachim Kahl (LK Horn Unfallambulanz) ist seit 27 Jahren beim Roten Kreuz Horn tätig und hat schon Erfahrungen bei Katastropheneinsätzen 1993 und 2002 gesammelt. Weiters konnten Thomas Zaussinger (LK Horn Leiter der Unfallambulanz) und Eva Steiner (LK Zwettl – Leiterin der Kinderabteilung) zur Mitarbeit gewonnen werden.
„Mit viel Freundlichkeit und Dankbarkeit wurde unsere Arbeit von den Menschen belohnt“, freut sich Steiner. Zur Behandlung kamen Blasen an den Füßen, Allergische Reaktionen, Schmerzen aller Art (Zahn-, Rücken, Gliederschmerzen) und wetterbedingt zahlreiche grippale Infekte, aber auch Scabies-Fälle (Milbenbefall) wurden versorgt. Alles Dinge, die ausreichend in der AMP behandelt werden konnten“, merkt Zaussinger an.








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