Stromrechnung für niederösterreichischen Haushalt bleibt stabil
BEZIRK HORN/NÖ. Die Stromrechnung für einen durchschnittlichen Haushalt in Niederösterreich mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden bleibt im kommenden Jahr weitgehend unverändert. Die Stromnetzkosten steigen mit 1. Jänner 2017 um rund 20 Euro brutto wegen höheren Investitionen in die Stromnetzinfrastruktur. Das hat die Regulierungskommission des Energieregulators E-Control beschlossen.

Die Ökostromkosten, die jeder Haushalt für die Förderung von Ökostrom bezahlt, sinken im kommenden Jahr für einen Durchschnittshaushalt um rund 20 Euro brutto wegen geringeren Kosten für Ausgleichsenergie, die zur Stabilisierung des Stromnetzes benötigt wird.
„Die gesamte Stromrechnung wird bei gleichbleibendem Verbrauch damit in Summe stabil bleiben“, betont E-Control-Vorstand Andreas Eigenbauer.
Stromnetzentgelte bleiben österreichweit stabil
Im österreichweiten Schnitt steigen die Stromnetzentgelte mit Jahreswechsel für einen Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden um 0,36 Prozent bzw. 80 Cent jährlich und bleiben damit weitgehend unverändert. Die Stromrechnung eines Haushaltes besteht aus drei Teilen: den Kosten für die Energielieferung, den Netzkosten sowie Steuern/Abgaben.
Wer weniger Energie verbraucht, spart am nachhaltigsten
Am nachhaltigsten sparen Haushalte, wenn sie überhaupt weniger Energie verbrauchen. „Ein Durchschnittshaushalt, der die Raumtemperatur etwa von 23 auf 21 Grad senkt, spart alleine durch diese einfache Maßnahme rund 100 Euro im Jahr“, sagt E-Control-Vorstand Andreas Eigenbauer. Bei Strom spart das Vermeiden von Stand-By-Verbräuchen oder der energieeffiziente Einsatz bestehender Geräte, etwa das Waschen der Wäsche mit niedrigeren Temperaturen, weitere rund 100 Euro pro Jahr bei den Energiekosten.


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