Die aktuelle Bevölkerungsstatistik für das Waldviertel
WALDVIERTEL. Die aktuellen Zahlen der Statistik Austria zum Bevölkerungsstand zeigen, dass die Bevölkerungszunahme zwischen 2016 und 2017 im ganzen Land, und somit auch im Waldviertel, deutlich niedriger war als im Jahr davor.

Als Grund dafür ist die Flüchtlingskrise zu nennen, die im Jahr 2015 auch im Waldviertel eine stärkere Bevölkerungszunahme brachte. Ein Hauptgrund, warum die Bezirke Gmünd, Waidhofen/Thaya und Zwettl am 1. Jänner 2017 weniger gemeldete Hauptwohnsitze als 2016 hatten.
Düstere Zukunftsaussichten oder Ausnahmeerscheinung
Und schon sind sie wieder da, die Sorgen, dass die Abwanderung die Region leerfegen wird. Blickt man aber über das „Ausnahmejahr 2015“ hinweg, so zeigt sich, dass es in den Waldviertler Bezirken von 1. Jänner 2015 auf 1. Jänner 2017 eine Zunahme gab. Einzige Ausnahme ist der Bezirk Zwettl. (Siehe Statistik) „Der leicht positive Langfristtrend wird sich hoffentlich weiter durchsetzen. Es bleibt viel zu tun. Es braucht Projektimpulse und Investitionen. Jeder Euro ist gut investiert. Die Chance für eine nachhaltige Veränderung ist aufrecht“, ist sich Nina Sillipp von der Initiative „Wohnen im Waldviertel“ sicher, „denn denken wir daran. Seit 2009 sind 35.000 Menschen in die Region gezogen und haben hier ihren Hauptwohnsitz gegründet. Diese Entwicklung kommt nicht von ungefähr.“ Sillipp verweist als Beispiel auf das Projekt „Wohnen im Waldviertel“, in dem 56 Gemeinden daran arbeiten, die Vorzüge des Waldviertels als Wohnort bekannter zu machen: „Das gibt“s sonst nirgends! Darauf kann man stolz sein.“
Nähere Informationen zu den Themen Wohnen, Arbeiten und Leben im Waldviertel sind unter www.wohnen-im-waldviertel.at zu finden.


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