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Die ÖVP und FPÖ beschlossen in der letzten Gemeinderatssitzung zwei Neuerungen in Bezug auf die Wohnungsvergaben in der Marktgemeinde.

Wohnungsvergaben sind in Kematen zukünftig verstärkt an örtliches Engagement und Deutschkenntnisse geknüpft. Symbolfoto: Wodicka

Personen, die ihren Haupt- oder Nebenwohnsitz in Kematen haben, befinden sich auf der „Liste 1“. Hier erfolgt die Wohnungsvergabe durch ein Punktesystem, bei dem Aspekte wie beispielsweise die Anzahl der in einer Wohnung befindlichen Personen, die Wohnungsgröße, Scheidungen oder Invalidität berücksichtigt werden. Neu ist nun, dass Personen, welche nicht in Kematen wohnen, sich aber bei den örtlichen Vereinen engagieren, ebenfalls auf die „Liste 1“ gesetzt werden. Auf der „Liste 2“ befinden sich alle Nicht-Kematner. Hier ist neu, dass Personen mit Deutschkenntnissen bevorzugt werden. „Bewertet werden dabei die Sprachkenntnisse des Antragstellers, die entweder durch Zeugnisse belegt sind oder augenscheinlich als gut genug erachtet werden“, sagt Bürgermeister Markus Stadlbauer (ÖVP). Wohnungs­suchende der „Liste 2“ bekommen aber nur eine Wohnung, wenn es keine Bewerber auf der „Liste 1“ gibt. Die Deutschkenntnisse sind allerdings kein Ausschlussgrund. Die Neuerungen sollen Kematner bei der Wohnungsvergabe bevorzugen.


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