IFE fördert Sicherheit auf Straße
KEMATEN/YBBS. Im Rahmen einer konzernweiten Förderinitiative unterstützt die Firma IFE - Innovationen für Einstiegssysteme ein regionales Projekt, das durch die Anbringung von Wildwarngeräten die B122 zwischen dem weißen Kreuz und Kematen/ Ybbs für Mensch und Tier sicherer machen soll.

KEMATEN/YBBS. Im Rahmen einer konzernweiten Förderinitiative unterstützt die Firma IFE - Innovationen für Einstiegssysteme ein regionales Projekt, das durch die Anbringung von Wildwarngeräten die B122 zwischen dem weißen Kreuz und Kematen/ Ybbs für Mensch und Tier sicherer machen soll.
Der Knorr-Bremse Konzern hat mit dem gemeinnützigen Verein Knorr-Bremse Global Care e.V. seit 2004 rund 18 Millionen Euro für Hilfsprojekte in 59 Ländern zur Verfügung gestellt und dabei rund 680.000 Menschen erreicht. Darüber hinaus übernehmen die Standorte im Rahmen von Knorr-Bremse Local Care mit regionalen Hilfsprojekten soziale Verantwortung im Einzugsgebiet der jewei-ligen Firma.
Die Knorr-Bremse Division IFE aus Kematen/ Ybbs hat daher eine firmeninterne Initiative unter dem Motto „Get involved“ (“Misch dich ein“) ausgeschrieben. Mitarbeiter können Projekte, in denen sie sich selbst ehrenamtlich engagieren, einreichen. Ziele des Engagements sollen bessere Bildung oder Gesundheit, Umweltschutz oder sozialer Zusammenhalt sein – auch ein dauerhafter Erfolg muss nachgewiesen werden. Wenn das Projekt den Förderrichtlinien entspricht, wird es von der Firma mit bis zu 3.000 EUR pro Einreichung finanziell unterstützt.
Wildwarngeräte
So geschehen beim Projekt von IFE Mitarbeiter Andreas Hirtenlehner, der sich gemeinsam mit Jägern der Gemeinde Mauer und der Straßenmeisterei Amstetten in seiner Freizeit dafür einsetzt, die Voralpenstraße B122 zwischen dem weißen Kreuz in Neufurth und dem Kreisverkehr in Gunnersdorf sowie auf der Hausmeningerstraße mit modernen Wildwarngeräten sicherer zu machen. Denn gerade auf diesen Straßenabschnitten passieren überdurchschnittlich viele Unfälle. Diese gehen für die Autofahrer meist glimpflich mit einem Blechschaden aus, die Wildtiere kosten diese Kollisionen meist das Leben.Die 20 Wildwarner und 20 Reflektoren werden auf den Leitpflöcken beidseits entlang der Straße angebracht. Sie sind sensorgesteuert, sobald ein Auto erkannt wird, beginnt die integrierte Warnleuch-te blau zu blinken und ein Warnton wird abgegeben. Dadurch soll das Wild vom Überqueren der Straße abgehalten werden und sich die Zahl der jährlich 40 Wildunfälle auf diesen Streckenab-schnitten deutlich verringern. An Strecken, wo das Gerät bereits im Einsatz ist, konnten die Unfälle um ca. 80-90% reduziert werden.
„Wir sind stolz auf unsere Mitarbeiter, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, und unter-stützen sie mit unserem Programm gerne bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit. Einerseits wollen wir da-mit unsere Anerkennung für das soziale Engagement in der Freizeit zeigen, andererseits ist es Teil unserer Unternehmenskultur in nachhaltige Projekte zu investieren – und hier können wir sicher sein, dass unser Geld sinnvoll angelegt ist“, sagt Oliver Schmidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Knorr-Bremse/IFE Österreich.


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