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KIRCHBERG AN DER PIELACH. Schnelle Reaktion, tatkräftiges Handeln und ein gut funktionierendes Team: All das führte dazu, dass der Sohn einer Hilfswerk-Kundin vor dem Erfrierungstod gerettet werden konnte. Hilfswerk-Präsidentin Michaela Hinterholzer gratulierte der Lebensretterin Theresia Hölzl.

Theresia Hölzl (l.) machte sich trotz widriger Wetterbedingungen kurzerhand auf die Suche und fand den verunglückten Mann. Hilfswerk-Präsidentin Michaela Hinterholzer (r.) gratulierte ihr zu ihrem Einsatz. Foto: Hilfswerk NÖ

Es ist der 31. Jänner, ein kalter Tag. Draußen hat es Minusgrade, die Straßen sind vereist und glatt. Theresia Hölzl, Heimhelferin beim Hilfswerk Niederösterreich, ist eine halbe Stunde früher als geplant bei einer Kundin in der Gegend von Kirchberg an der Pielach. Diese erzählt ihr gleich bei Ankunft, dass ihr Sohn abgängig sei. Beherzt macht sich Theresia Hölzl auf die Suche, telefonisch verbunden mit Melanie Schagerl, Betriebsleiterin im Hilfswerk Pielachtal. Hölzl findet nach kurzer Suche den verunfallten 65-Jährigen auf einer Böschung im Schnee liegend. Sofort leistet sie Ersthilfe und kontaktiert die Rettungskräfte. Die Hilfe kommt gerade noch rechtzeitig, dem Mann kann das Leben gerettet werden.

Zufall rettete das Leben des Mannes

 “Wäre ich eine halbe Stunde später gekommen – es wäre zu spät gewesen“, erzählt Theresia Hölzl. „Aber eine Kundin hat abgesagt und daher war ich früher beim Haus. Das ist wie ein Lotto-Sechser“, freut sich die Heimhelferin über den guten Ausgang. Denn der verunglückte Mann ist mit Erfrierungen davon gekommen und ist bereits wieder zuhause.

„Das war Schicksal“

„Wir sind wirklich stolz auf solche Mitarbeiterinnen“, gratulierte Hilfswerk-Präsidentin Michaela Hinterholzer der Lebensretterin Theresia Hölzl. „Dass ich rechtzeitig vor Ort war, das war Schicksal und hat einfach sein sollen“, erwiderte die Heimhelferin.

26.000 Kunden in Niederösterreich

3600 Mitarbeiter und 2800 Ehrenamtliche des Hilfswerkes Niederösterreich betreuen derzeit 26.000 Kunden in den unterschiedlichsten Bereichen. Insgesamt gibt es 55 regionale Dienstleistungseinrichtungen.


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