Oberösterreichs Gemeinden zeigten sich von ihrer schönsten Seite
KIRCHBERG. Dass Ortsentwicklung nicht nur ein leeres Schlagwort ist, sondern in den Gemeinden gelebt wird, zeigte die 25. Ortsbildmesse, die am Sonntag in Kirchberg stattfand. Mehr als 100 Gemeinden und Vereine präsentierten denn zahlreichen Besuchern ihre Projekte, die ihre Heimat zu einem noch lebenswerteren Ort machen.

Man hätte sich keinen besseren Ort für die Jubiläumsmesse aussuchen können, meinte Landesrat Michael Strugl (VP), als er die 25. Ortsbildmesse in Oberösterreich eröffnete. „Wenn man sich umschaut, sieht man Geschäfte, Wirtshäuser, einen schönen Ortsplatz, die Kirche – das ist Leben in der Gemeinde. Solche Orte der Begegnung zu stärken, ist das Ziel des Landesverbandes der Dorf- und Stadtentwicklungsvereine. Denn die Gemeinde ist jener Ort, in dem das meiste Potenzial, die größte Kraft der Menschen, aktiv mitzuwirken, steckt“, ist Strugl überzeugt. Für ihn ist eine Ortsbildmesse stets ein anstrengender, weil langer Tag, aber auch ein Freudentag. Auch in Kirchberg konnte der Landespolitiker ebenso wie die geschätzten 10.000 Besucher eine beeindruckende Präsentation des Lebens und der Vielfalt in den oberösterreichischen Gemeinden erleben.
Viele positive Rückmeldungen
Ob des gewaltigen Besucherandrangs kann Bürgermeister Franz Hofer nur zufrieden Bilanz ziehen: „Für uns war es eine unbezahlbare Werbung. Viele Leute aus dem ganzen Land haben dadurch unseren schönen Ort erst kennengelernt.“ Von den Ausstellern habe er nur positive Rückmeldungen bekommen.
Zufrieden war auch der Landesverband, der seit zehn Jahren die Ortsbildmessen ausrichtet: Die Kirchberger haben sich wirklich bemüht und alles professionell vorbereitet, damit der Tag ein Festtag werden konnte. Die Ortsbildmesse 2017 findet übrigens in Natternbach im Bezirk Grieskirchen statt.


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