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Leserartikel Eva Leutgeb, 24.05.2019 10:23

KIRCHBERG/WILD.  Im Mai wurde die Caritas-Haussammlung in der Diözese St. Pölten von Bischof Alois Schwarz, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Caritas-Direktor Hannes Ziselsberger, im Dom St. Pölten offiziell gestartet. Ganz besonders fleißig war unter anderem die Pfarre Kirchberg an der Wild, die für eines der höchsten Ergebnisse vom Vorjahr für ihr besonderes Engagement von der Diözese St. Pölten geehrt wurde.

Größte Solidaritätsaktion im Land NÖ - Die Pfarre Kirchberg/Wild im Bezirk Zwettl wurde im Rahmen der Startveranstaltung für ihr besonderes Engagement geehrt. V.l.: Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Pfarrcaritasmitarbeiter Heinz Meyer, die Haussammler Josef Kuttelwascher, Gertrude Schlager und Anni Mölzer, Bischof Alois Schwarz und Caritas-Direktor Hannes Ziselsberger; Foto: Karl Lahmer

Das Engagement der Haussammler ermöglicht der Caritas zahlreichen Menschen in Niederösterreich zu helfen. Die Unterstützung reicht von psychosozialer Beratung über finanzielle Nothilfen, bis hin zur Lernunterstützung für Schüler, Projekten für langzeitarbeitslose Menschen, Beratungs- und Therapiestunden in den Familienzentren, Beschäftigungstherapie für Menschen mit Behinderung oder Hospizarbeit am Ende des Lebens.

Sammelaktion im Juni

Im Juni 2019 klopfen wieder mehr als 4.000 Haussammler an mehr als 100.000 Türen in der Diözese St. Pölten (Wald- und Mostviertel und Zentralraum). „Damit sind sie persönlich ein Teil der größten Solidaritätsaktion im Land NÖ“, betonte Christian Köstler, Pfarr-Caritas-Leiter in der Diözese St. Pölten.  Im Vorjahr hat diese Aktion für Menschen in Not in Niederösterreich 854.800 Euro erbracht. Rund 93.000 Euro davon bleiben in den Pfarren für unmittelbare Nothilfe in der Gemeinde. Weiters konnten unter anderem 12.500 Menschen in akuten Notlagen geholfen werden, 25.000 Stunden Unterstützungsarbeit von Eltern und ihren Kindern durch Familienhelfern sowie die Betreuung und Begleitung von 1.200 Kindern psychisch kranker Eltern finanziert werden. Das alles wäre ohne Haussammlung nicht möglich gewesen.

Zeichen der Nächstenliebe

„Die Haussammlung ist ein besonders sichtbares Zeichen gelebter Nächstenliebe. Durch ihren persönlichen Einsatz für Menschen in Not ermutigen die rund 4.000 Caritas Haussammler auch andere zur Solidarität. In den vielen Begegnungen an den Haustüren laden sie die Menschen in ihre Pfarren ein zu helfen und einen Beitrag für die Hilfsprojekte von Pfarre und Caritas zu leisten. Sie erfahren im Gespräch die Bedürfnisse der Menschen und sehen, wo Not herrscht und Hilfe notwendig ist“, so Hannes Ziselsberger, Caritas-Direktor der Diözese St. Pölten. „Es ist beeindruckend, dass sich so viele Ehrenamtliche einbringen. Alleine das zeigt uns, dass diese Sammlung ein Erfolg ist und dass Zusammenhalt und Solidarität auch heute gelebt wird. Ich danke Ihnen für Ihren ehrenamtlichen Einsatz, die vielen Stunden, die sie von Haus zu Haus gehen, um den in Not geratenen Menschen zu helfen“, betonte Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister an.


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