Rettung per Hubschrauber: Großvater und drei Enkelkinder auf altem Jägersteig "gestrandet"
HINTERSTODER. Ein 72-Jähriger aus dem Bezirk Kirchdorf und seine drei Enkelkinder (7, 9 und 13) „strandeten“ am Dienstag beim Wandern auf einem alten Jägersteig, der schon seit Jahren nicht mehr begehbar ist. Als sie im extrem steilen, weglosen Gelände nicht mehr vorankamen, riefen sie die Bergrettung.

Die Vier brachen gegen 8.30 Uhr zu einer Wanderung vom Parkplatz Polsterstüberl Richtung Prielschutzhaus auf. Zur Mittagszeit trafen sie dort ein. Nach einer ausgiebigen Rast entschlossen sie sich über den Bloßkogel und über einen dortigen Jägersteig in Richtung einer Forststraße abzusteigen. Da sie aber vergaßen die Trinkflaschen aufzufüllen, gingen sie wieder zum Prielschutzhaus retour.
Danach wollte der 72-Jährige mit den Kindern einen anderen Jägersteig zu besagter Forststraße gehen. Er selbst war vor 20 Jahren schon auf diesem Weg unterwegs, was er aber nicht wusste: Der Steig ist seit Jahren nicht mehr begehbar.
13-Jährige lotste Polizeihubschrauber zu ihrem Standort
Als die Gruppe gegen 15.50 Uhr im extrem steilen weglosen Gelände nicht mehr voran kam, setzt sie einen Notruf ab. Sechs Männer des Bergrettungsdienstes Hinterstoder, ein Alpinpolizist und die Crew des Polizeihubschraubers eilten zum Einsatzort. Über das Mobiltelefon konnte das 13-jährige Mädchen den Polizeihubschrauber zu ihrem Standort leiten. Anschließend wurden die Wanderer mit einem variablen Tau sicher ins Tal geflogen.


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