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Online Redaktion, 24.03.2024 13:30

BEZIRK KIRCHDORF. Beim Abstieg vom Warscheneck ist am Samstag eine Linzerin (49) rund 200 Meter weit abgestürzt. Sie wurde nach einer aufwendigen Rettungsaktion schwer verletzt ins Krankenhaus geflogen. 

Blick auf das Tote Gebirge mit dem Warscheneck vom Dürrenschöberl aus (Foto: Michael/stock.adobe.com)

Die Frau und ihr Begleiter (52) kamen gegen Mittag am Gipfel an. Als Abfahrt war die Route über den Skilehrerweg vorgesehen. Wegen des schlechten Wetters fanden die Beiden den Einstieg zum teilweise seilversicherten Skilehrerweg nicht mehr. Als Alternative wählten sie den Weg über den Toten Mann Richtung Rote Wand, um wieder auf die Wurzeralm zu gelangen. Beim Abstieg durch sehr steiles, felsdurchsetztes Gelände, mit den Skiern am Rücken, verlor die hinten gehende Linzerin den Halt und stürzte über 200 Meter ins Glöckelkar ab.

Der 52-Jährige setzte umgehend einen Notruf ab. Insgesamt 50 Bergretter stiegen daraufhin, bei widrigen Wetterverhältnissen, von zwei Seiten zur Unfallstelle auf. Die schwerverletzte und stark unterkühlte Frau wurde mit einer Trage über rund 700 Höhenmeter zu einer Forststraße transportiert und dann mit einem Bergrettungsfahrzeug auf eine Seehöhe von etwa 800 Metern gebracht, wo sie um 18:30 Uhr vom Notarzthubschrauber aufgenommen werden konnte und ins Kepler Uniklinikum geflogen wurde. Der unverletzte, aber ebenfalls stark unterkühlte Begleiter wurde von der Bergrettung über den Skilehrerweg sicher ins Tal geleitet.


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